150 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. VI.
Pilger mit großer Tapferleit stritten, und der König vonJerusalem und die Miliz des Heilandes den Befehlshaberder Burg und einen andern saracenischen Emir im erstenAngriffe erschlugen ^): so vermochten sie es doch nicht,ihre Absicht zu erreichen, sondern kehrten unrühmlich zu-rück zu ihrem Lagerplatze am Fuße des Berges^),s, D-°. Am dritten Tage nach jenem ersten Kampfe unter-nahmen die Pilger einen zweyten Angriff gegen die Burg,indem sie eine große Sturmleiter mit sich brachten undan die Mauer anlcgten. Die Heiden wehrten sich aberauch an diesem Tage mit großer Tapferkeit; viele Templerund Hospitaliter, so wie viele weltliche Ritter wurdenvon den heidnischen Geschossen verwundet, und die Chri-sten gewannen auch an diesem Tage keinen sonderlichenRuhm. Denn, als ihre Sturmleiter von den Belagertendurch Naphtha angezündet und zerstört, und einer dervornehmsten getödtct worden war, so gaben sie ihr Vor-haben auf. Die Belagerten hielten sich zwar nicht ge,sichert gegen fernere Angriffe und verpflichteten sich unter
zg> OUv. 8osioI. I. o. Nach AbuSchamah wurden ln dem Kampfe amS- Oeccmber (s. Anm. go.) zwei)Emlre getödtct.
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Otiv. Solist. I. o. „Als die Frankenam Mittwoch, d. Lg. Schaban, bcyTur (Tabor) angckommen waren, soblieben sie daselbst b!S zum Sonntage,v. 2 . Ramadan, welcher ein sehrnebeliger Tag war. Dis Besatzungvon Tur aber lieg sich nicht durch sieschrecken, sondern die Muselmännererhoben bey dem Thore ihre Lanzen,Lanze an Lanze, wie zu einer Mauer,öffneten dann daS Thor, zogen widerdie Feinds zu Fu» und zu Pferdeund siritten so lange wider sie, bis sievon dem Berge sie hsrabwarfcn."Abu Schamah (tut. g; L.) natvAbul Modaffer.