148 Geschichte dev Krenzzüge. Buch VII. Kap. VI.
verweilten in dem Lande jenscit des Jordans, welchesihnen und ihren Pferden hinlängliche Nahrung gewährte,».No»,zwcy Tage, hielten, als sie über den Fluß zurückgegangenwaren, auf ihrem Marsche längs dem Ufer des galiläi-schen Meeres dreymal nächtliche Ruhe, betrachteten Beth-saida, die Stadt der Apostel Andreas und Petrus, damalsein Dorf von mäßigem Umfange, und andere durch Wun-der des Heilandes verherrlichte Oerter dieser Gegend,und kehrten, ihre Armen und Kranken auf Rossen fort-bringend, über Capernaum nach Ptolemais zurück^),üweine Die Leichtigkeit, mit welcher auf der ersten Hcer-fahrt. fahrt eine so reiche Beute gewonnen wurde, ermuntertedie Pilger zur Unternehmung einer zweyten. Nachdemsie nur wenige Tage in Ptolemais sich Ruhe gegönnthatten, so zogen sie gegen die vyn dem Sultan Adel auf
richt von dem Rückzüge des Sul-tans : ^ckversarius metueus kam or-ckiuate i-raeeeäeuris et tam eoxiosiDei viveutis excroirus aäveutum,teiikoilL roiieus (be» Beisan) er ku-gieirs, terram vasrauckam miliri-bus Llrrisli veliquir. Abulfaradsch(Oirron. Sz-V. x. 45Z.) erzählt vondlescm Rückzüge des Sultans nochFolgendes: „Als Adel von Beisanabzog, so sah er einen Mann, wel-cher eine Last trug und eine Weileging, dann eine Weile sich aus-ruhte. Der Sultan näherte sich diesemManne und sprach zu ihm: Warum,Alter, quälst du dich so? last dir Zeit.Der EreiS aber antwortete: Gehezum Sultan und sage ihm, dag ernicht so eilen möge; denn wett» ernicht eilte, so würde ich nimmer eilenund wäre vielmehr ganz und gar zuHause geblieben. Abel schämte sichund ging weiter." Etwas verändert
wird diese Erzählung aus Cbn ala-thir von Herrn Netnaud mitgetheilt.Hist, cke la xrise cio Damierre zz. 6.Nach Makrisi (bei, Hamakcr) bemäch-tigten sich die Franken nicht nur derStadt Beis-in, sondern auch derStadt Pancaü.
82) Oliv. Sciiol. e. I. Jakobvon Vitro, indem er in dem erstenseiner an den Papst Honorius gerich-teten Briese (Dckm. lvlarreue er Dr-kini Durauck I'lce.-Lurus ^.ueeckotcr-lum, rom. g. 2Z7.) berichtet, dagdie Christen auf diesem Zuge bis nachDamascuö kamen, den Saracenenvielen Schaden zufügten und aucheinige Gefangene mitbrachtcn, setzthinzu: Seck seimig quoä 1-lures exirostris in eackem ainissi suur eqcci -lalura quam e.-ziti ex alicuis.
ZZ) Olivcritts nennt diese Heerfahr-ten equitatus Hist. Dam. a. 2. Z.