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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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142 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VII. Kap. VI.

^iE'liche aus ihren Herbergen vertrieben, sondern sogarChristen umbrachten"). Da solche Mißhelligkeitcn ein-traten, so verschwanden bald die frohen Hoffnungen,welche im Anfänge die Ankunft der Pilger erweckt hatte").Erste Da der Sultan Malek al Adel nach der von dem

Heer-fahrt. Könige Johann gemachten Aufkündigung des Waffenstill-standes mit seinem Heere aus Aegypten nach seinen syri-schen Landern zurückgekommm war, so sahen die Christensich in die Nothwcndigkcit gesetzt, den Krieg zu beginnen,wenn sie nicht den Ungläubigen den Vortheil des ersten2 .Nov. Angriffs überlassen wollten; und am Donnerstage nachAllerheiligen zogen die Könige von Jerusalem, Ungarnund Cypern, so wie die übrigen Pilgerfürstcn und dieRitterorden mit einem Heere von fünfzehn Tausend Strei-tern von Ptolcmais aus, um wider den Sultan Malekal Adel und dessen Sohn Moaddhcm, welche bcy Veisanam Jordan gelagert waren, zu kämpfen^"). Am folgen-

Ig) OUvorii hist. n>a-

rnült. i. sao. Ne Vitr.

vongarr. p. II2Y. Es ist übrigens

nicht zu bezweifeln, dast der ganzeAbschnitt der Geschichte von Jerusa-lem Vcs Jakob von Vitry, weichereine meistens wörtliche Wiederholungder Iristoria Hamiittina des Olivc-riuS ScholasticuS enthält und denBriefen des Jakob von Vilry an denParst Honorius oft widerspricht, einvon fremder Hand hinzugesügter Zu-satz ist.

ly) Olivcrius und mit dessen Wor-ten auch Jakob von Wikry sagen da-her sa. a. O.) von den Königen vonJerusalem, Ungarn und Lnpcrn: gutinf8tieL mimvra sceurn iiori clole-renles, xarirm exermir memoriaäignum.

so) ,,Jn diesem Jahre (ürg d. H.)wurde, wie Abul Modaffcr erzählt, derWaffenstillstand zwischen den Musel-männern und Franken aufgehoben,worauf Malek al Adel mit den Trup-pen aus Aegypten zurückkchrre undbey Daisan stch lagerte, wo auchMoaddhcm lCoradin bcy den abend-ländischen Schriftstellern) mit densyrischen Schaaren bcy ihm war; dis*Franken aber, deren Führer der Kö-nig von Ungarn (mtiliir cliinnLor)war, zogen von Akka aus und dran-gen bis nach Ain Tsschaluih vor, fünf-zehn Tausend Mann stark. Der Kö-nig voll Ungarn aber war ein tapfe-rer und kriegslustiger Mann; undmit ihm waren alle Fürsten von Sy-rien (»loinlt. eseaitil). " Chronik desAbu Schamah. Nach der von Herrn