Kreuzfahrt des Königs Andreas von Ungarn. 141
künftig die Meerfahrt zu linkcrnehmcn und den Kaiupf^Efür den Heiland wider die Saraccncn zu wagen, durchpäpstliche Ermahnung veranlaßt werden möchten, mitLebensmitteln sowohl als mit Pferden sich hinlänglich zuversehen ").
Die Christen des gelobten Landes überließen sich alsoden frohsten Hoffnungen, als sie durch die Ankunft dieserzahlreichen und trefflich gerüsteten Pilgcrschaarcn sich inden Stand gesetzt sahen, wider die Heiden mit eineransehnlichen Macht zu streiten"^); und der König Johannsäumte unter solchen Umständen nicht, dem Sultan Malekal Adel den Frieden aufzukündigen. Auch der König Leovon Armenien, des Königs von Jerusalem Schwieger-vater, als er die Kunde von der Ankunft der Könige vonUngarn und Cypern und der sie begleitenden Pilgcrfür-sten vernommen hatte, kam nach Ptolcmais, so daß vierKönige in dieser Stadt damals versammelt waren 'H.
Die Eintracht der fremden Pilger und der syrischenChristen war aber auch dieses Mal, wie gewöhnlich, nichtvon langer Dauer. Der Herzog Leopold von Ocsircichbetrug sich zwar in allen Dingen wie ein frommer undredlicher Streiter für Christus; dagegen wurden aber diebaicrischen Pilger beschuldigt, daß sic mit unerträglichemUebermuthe sich benähmen, indem sie innerhalb des christ-lichen Landes nicht nur Gärten verwüsteten und Geist-
um Vermittelung deS Friedens. Die-ser schickte Gesandte an die Frankenund brachte den Frieden zu Stande.
121-7. h. 51.
16) lloe ixit.nr vo'bis eoiisict,schrieb der Großmeister des Tempelsdem Papste Honorius in dem er-wähnten Briefe (I^ain. I. c. <). Zv.),
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17) 6ontinn.iror Ouil.x. 6Z4.