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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Kreuzfahrt des Königs Andreas von Ungarn. 139

fenstillssandc die Ruhe der zusammengranzenden christli-^,chcn und muselmännischen Länder höchstens durch uner-hebliche Beschädigungen von der einen oder anderen Seiteunterbrochen worden *").

pro vobis er vestris orationem stoLgiriln s.ineto sxcoialcm. Zugleichdankt er dem Könige dafür, dag erin den Briefen, welche er nach Frank-reich schriebe, stets der Prämonstra-lenscr gedächte und den Prämonsira-icnsern der syrischen Abtei) S. Sa-muel einen sichern Aufentbalr inPtolemais gewährt hätte, indem erdieselben dem ferneren Schutze desKönigs empfiehlt.

14) Nach Abu Schamah (Nuda-thain II. lol. 74 L.)wurde im Jahre61: (vom 1. Mai reis biü zitm18. April 121Ü) die Nachricht gebracht,da» die Franken in das Land der Js-maclitcn eingefallen wäre» und un-gefähr dreyhundert Gefangene weg-geschleppt hätten," und (idist.kol.gZ.)im Jahre big (vom y. April 12,7 biszum L8- März >2,3),brachte man,"wie Abu Schamah nach der Erzäh-lung des Abu Modaffcr berichtet,fränkische Gefangene (nach Damas-kus), lind an die Brusi eines jedenvon ihnen war der Kopf eines getödrteten Franken gehängt: auch wurdeein fränkisches Zelt, welches Araberaus dem Lager der Franken vorAkka geraubt batten, (dem Sultan)überreicht, auf "dem kleinen grünenMcidan aufgcsehlagen, und den Fa-kibS ein Easimahl darin gegeben."Nach den Worten des Textes trugendie Gefangenen die Köpfe der Er-schlagenen an ihrer Brusi: doch viel-leicht ist- der Ausdruck ungenau,oder es fehlt im Texte nach dem Wortekaäama das eigentliche Subject oder

die Bezeichnung derer, welche disGefangenen brachten: und die Worte:leüsti vralust miuiuim (eines jedenvon ihnen) wären also in diesen Fäl-len auf diejenigen, welche die Gefan-genen »ach Damascuö führten ()i.ccäa-

zu beziehen. Diese letztere Nachricht,obwohl sie von Abu Schamah bei)dem Jahrs Ü14 allen andern Berich-ten auS diesem Jahre vorangestelltworden ist, scheint indeg mit dennachfolgenden Ereignissen, welche nachder Aufrufung des WaffenstillstandesStatt fanden, in Verbindung gesetztwerden zu müssen. Die nach Da-maseuü gebrachten Gefangenen warenvielleicht diejenigen, welche bcy Si-don im Dcccmber des Jahrs 1214 indie Gewalt der Muselmänner fielen.S. unten Anm. 44. Von dem Zugsgegen dis Jsmaelitcn gicbt Ebn Fe-rnst, (Handschrift der k^ k. Biblio-thek zu Wien, r. V. kol. mz.)bet) dem Jahre üio genauere Nach-richt, indem er erzählt, daß dieserZug von den antiochischcn Fran-ken deswegen unternommen wurde,weil die Jsmaelitcn oder Fadsarditcn

den Sohn des Fürsten von An-tiochien ermordet hatten

der Fürst -Malek ad Daher vonHaleb aber den Jsmaelitcn znHülfe kam und-die Franken, wel-che die iSmaclitische Burg Havat