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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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128 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap. V.

2'Ar- Sicilien versammelten Kreuzfahrer zur gegenseitigen christ-liehen Liebe zu ermahnen und ihnen das Gebot des aposto-lischen Stuhls zu verkündigen, daß sie nicht zur Unzeit idie Mccrfahrt antrctcn, sondern vielmehr geduldig dieVereinigung hinlänglicher Streitkräfte abwarten, auch,um nicht den Saracencn Gelegenheit zu leichtem Raubezu geben, der Wallfahrt zum heiligen Grabe sich ent-halten und willig nach den Orten sich führen lassen sollten,wo die Gelegenheit zur Verherrlichung Gottes durch ver-ständig geleitete Unternehmungen sich darbicten würde.Denn," schrieb Honorius an den Erzbischof von Cosenza,

da dieses Volk ohne Haupt und Führer ist, so habensowohl unsere Brüder, die Cardinäle, als andere ein-sichtsvolle Männer, welche wir befragt haben, die Reisenach Sicilien uns Widerrathen, damit nicht, wenn jetztdie Wünsche der Christenheit unerfüllt bleiben sollten,die Sache als für immer verloren betrachtet werben

Kreuz- möchtefahrt des

AWas Den Pilgern, welche zu Genua, Messina und inu»gar>i.§i,d,e!ni italienischen und apulischen oder sicilischcn Häfendie gelegene Zeit zur Vollbringung ihres Gelübdes abwar-tcten, wurde jedoch bald die Erfüllung ihrer Wünsche zuTheil, als im Herbste des Jahrs 1217 die große Kreuz-fahrt, an deren Spitze der König Andreas von Ungarnstand, zur Ausführung gebracht wurde.

Der König Andreas hatte seit dem Anfänge desJahrs 1217 seine Vorbereitungen zur Vollbringung derseit langer Zeit verheißenen Kreuzfahrt beschleunigt, weil

Lo> Lsiliaiai arm, ecalcs. a. 1217. h> 2A.