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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Der Papst HonoriuS IH.

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der Führung dieser Heyden tapfern Herrn, zur Ses auf^A.dem Wege durch die Meerenge von Gibraltar nach demheiligen Lande sich zu begeben, bey Vlardingen an derMaas, traten schon am 29. Mai die Fahrt an und er-reichten am 3-Iunius den englischen Hafen Dartmouth ")pandere deutsche Pilger nahmen den von der Kirchcnver-sammlung angeordnetcn Weg zu Lande über die Alpennach Italien. Weil aber die Zahl der deutschen Pilger,welche in Italien sich versammelten, nicht so beträchtlichwar, daß von ihnen irgend etwas Ersprießliches erwartetwerden konnte: so wurden sie in den apulischen Städtenzurückgehaltcn; die Vollbringung ihres Gelübdes wurdenach des Papstes eigner Anordnung gefristet, und die-jenigen unter ihnen, welche zum Kampfe gegen die Sara-ccnen untauglich befunden wurden, erhielten die Weisung,in ihre Heimath zurückzukehren und andere dem heiligenLande nützliche Leistungen zu übernehmen "). Unter solchenUmständen hielt Honorius es auch nicht für zweckmäßig,sich selbst nach Sicilien zu begeben und in eigner Persondie Angelegenheiten dieser Kreuzfahrer zu ordnen. Da-gegen ernannte er den Erzbischof von Cosenza und denBischof von Brundusium, welche selbst das Zeichen desheiligen Kreuzes trugen, zu seinen Stellvertretern undertheilte diesen beyden Prälaten den Auftrag, die in

ig) Oaäckr. IVIon. a. 1117, DaßBelobungsschreiben des Papstes andie Cölner s. bev Rainald, (ann. ea-ales. 3 l 1 3. 121:7. §. 2i.) Oliv. Lcliol.l. c. Z. Der Name des Grafenvon Wied wird sehr verschieden aus-gesprochen , einige nennen ihn Walz(Fr. von Raumer, Eesch. der Hohen si.

Tb. Z. S. 312.); der Abt Emo von We-runo (in lVIrttliaci vetcris »cvi LIU1-leaiis 1°. II. x. 26 .) nennt iün Lome,cle "VVetliL, Oliverius (a. a. O.aax. A.): Osorins clo 'lViille, betMönch Gottfried: So V>iLe undäe 'VVcäe u. s. w.rg) Okron. Orsp, I, 0,