Der Papst Honorrus III.
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nocenz des Dritten zu Rom und in Deutschland mit demKreuze sich bezeichnet,:», sollen, nach dem Berichte einesgleichzeitigen Schriftstellers dazu bewogen wordenseyn durch eine Weissagung, welche damals überall ver-breitet wurde, im Volke allgemeinen Glauben fand undfrohe Hoffnungen erweckte- Zu der Zeit nämlich, alsder Papst Clemens der Dritte die Kirche regierte, besorgteCcncius Savelli die häuslichen Angelegenheiten des Car-dinals Hyacinthus und erhielt von demselben den Auf-trag, für eine Reise nach Spanien, wohin der Cardinalals Legat abzugehen im Begriffe stand, Geld zu borgen.Als Cencius, nachdem er mehrere wohlhabende Römervergeblich um ein Darlchn angesprochen hatte, mißmuthigin den Straßen der Stadt umherging, so kam ihm einbejahrter Mann von stattlichem und ehrwürdigem Acußernentgegen und fragte ihn nach der Ursache seiner Beküm-merniß. Ccncius verbarg ihm solche nicht, und der Greiserwiedcrte: Gehe nur nach Hause; denn dein Herr wirdnicht nach Spanien reisen. Als Cencius über solche Aeu-ßcrung sein Befremden bezeugte, so fuhr der Greis fort:Das ist so wahr, als es wahr ist, daß der Papst Clemenssterben, und dein Herr sein Nachfolger seyn wird. Dadiese Aeußerung noch befremdlicher war als die vorige,und Cencius seinen Zweifel an ihrer Wahrheit nicht unter-drückte, so sprach der Greis: Auch das ist so wahr, alscs wahr ist, daß Jerusalem in der Gewalt der Heiden istund nicht eher wieder befrcyt werden kann als in devZeit, da du Papst seyn wirst. Nach diesen Worten ver-schwand der Greis; und als Cencius in die Wohnungseines Herrn zurückkehrte, so vernahm er, daß der Papst
rö) c 7 r«vorg. »6 1217.