Der Papst Honorius III.
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Auch bemühte sich Honorius mit dem redlichsten Eifer,obwohl ohne Erfolg, die Befrcyung des Kaisers Peter,welchen der Fürst Theodorus Comncnus von Epirus durchBetrug und Hinterlist gefangen hatte, zu erwirken
Wenn aber schon Jnnocenz der Dritte in seinen Be-mühungen für das heilige Land mit großen Schwierig«teilen zu kämpfen hatte: so lag es eben so sehr in demnatürlichen Gange der Dinge, als in der damaligen Der«Wickelung der Verhältnisse, daß diese Schwierigkeiten fürseinen Nachfolger sich nicht minderten, sondern vermehr-ten. Ungeachtet der feyerlichen Versicherung, welche Ho-norius unmittelbar nach seiner Wahl gegeben hatte undoftmals in der Folge wiederholte, daß er die Sache desHeilandes niemals verlassen würde, bewirkte die Nach-richt von dem Tode des Papstes Jnnocenz und der Wahldes alten und gebrechlichen Honorius dennoch die Erkal-tung des Eifers der meisten Krcuzprediger "); in dem-selben Maße, als die Ermahnung zum Beystande desheiligen Grabes weniger thatig als zuvor betrieben wurde,füllten sich auch die in den Kirchen aufgestellten Stöckeweniger mit den Spenden frommer Christen, und selbstdie Einzahlung des Zwanzigsten wurde von der Geistlich-keit unter mancherlcy gesuchten Vorwanden verweigert.Der Eifer des Papstes Honorius für das heilige Landwurde jedoch durch solche Schwierigkeit nicht gemindert,sondern vielmehr gestärkt. Obgleich Honorius lieber
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