120 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VII. Kap. V.
Kreuzes durch den Kampf gegen die Albigenser, die spa-nischen Araber, oder die heidnischen Preußen und Lief-länder zu vollziehen, nur in Fällen sehr dringender Gefahroder erwiesener Unmöglichkeit die Kreuzfahrt nach Syrienzu unternehmen ^).
Eben jene unablässige Sorge für das heilige Landbewog den Papst Honorius, die Erleichterung und Ver-besserung der bedrängten Lage des lateinischen Kaiser-thums zu Constantinopel und der übrigen in Griechenlandvon den Kreuzfahrern eroberten Fürstenthümer gleichfallsals eine vorzüglich wichtige Pflicht seines hohen Amteszu betrachten, weil er eben so als sein Vorfahr den Besitzdieser Länder als sehr förderlich für eine neue Erweite-rung und Begründung der christlichen Herrschaft in Sy-rien betrachtete; und er bewilligte daher mehrere Malesolchen Rittern, welche der Vcrtheidigung derselben ihreWaffen widmeten, die Rechte und Vortheile der Kreuz-fahrer, wie im Jahre 1217 dem Ritter Robert von Cour-tenay und dessen Waffengcfährten b), und im Jahre 1222andern französischen Rittern, welche damals ihren Bey-stand dem Kaiser von Constantinopel zugesagt hatten ^).
7) Vgl. Rainald! ann. ecoles. a6s. i2ig. H. 4z., a6 a. 1221. §. 40.ad. a. h, 44. Fr. von RaumerEesch. der Hohenstaufen Tb. Z. S- 3 ^ 7 .2 n einem Schreiben, welches Hono»rius am 8. Mat 1220 zu Vilerbo andie zum Christenrhume bekehrten Preu-ßen erließ, versprach er, ee, cum La»crum. In Saracenos kelltim con-lectum erir, crucesiZnaios adversusinlideles sexrenrrionales immiksn.»rnm.
L) Rsinaläi »sn. ecclcs. »6 a.»217, »6 -
9) l^oliili viro Iliilrerto comili deLlanciracv er sociis ejns in kiidsi-6ium Imxerii venieinidus eanäcnrconceäentes in6ii.1§ettti3m, c^irasstatuta Inir in kuccursum rransfre-ranrilius terrae sancrae. Brief deAPapües Honorius an den Kaiser Ro-bert von Constantinopel in Rainalärann. eccles. ad a. r 322 . tz. iZ. Zu-gleich meldete der Papst dem Kaiser:yuoä nos de nio et commissi ridilmxerii statu xrosxero solioiti exi-Lt.6N.tes, 0MN6S illos, ljui contra ta