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Die Krenzpredlger.
ihr Gelübde vollbringen würden, sich einer Todsündeschuldig und aller ihnen bewilligten Rechte und Bcfreyun-gen, selbst der Vergebung ihrer Sünden, für immer ver-lustig machten, auch wenn sie noch in Zukunft ihre Ver-bindlichkeit erfüllen würden. Ein französischer Bischofängstigte sogar die geringen Kreuzfahrer, welche die Meer-sahrt wider ihren Willen verschoben, mit der Drohungdes Kirchenbannes, nicht sowohl, um den Nutzen des heili-gen Landes zu befördern, als um deren Beutel zu leeren undsich selbst zu bereichern. Von allen diesen, dem Fortgangedes heiligen Werkes in Frankreich nachkhciligcn, Verhältnis-sen und Umständen gab der gelehrte Gervasius, Abt desPrämonstratenscrklostcrs St. Just in der Normandie, dem.Papste Jnnocenz Nachricht, indem er ihn bat, solche Hin-dernisse durch zweckmäßige Anordnungen zu entfernen,und die geringen Kreuzfahrer, welche mit redlichem Wil-len und ungehcuchelter Andacht das Kreuz genommenhätten, gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung zu be-schützen. Zugleich rieth Gervasius, welcher die Beförde-rung der Kreuzfahrt in Frankreich eifrigst sich angelegenseyn ließ, dem Papste, nicht darauf zu bestehen, daß diefranzösischen Pilger nur zu Vrundusium oder Messina sichversammeln sollten, sondern ihnen die Einschiffung injedem andern bequemen Hafen nach ihrer Wahl zu gestat-ten. Auch achtete der einsichtsvolle Abt die vereinigteKreuzfahrt der französischen und deutschen Pilger nichtfür nützlich, indem er bemerkte, daß nach der Erfahrungaller Zeiten jede feyerlichc Gemeinschaft der Franzosenund Deutschen nur zum Unfrieden geführt hätte").
n) Dico Lutem conkäentcr, er äit rieAOtio, ynoä 1'euronici nor»Creäo, cjiivZ. mulri rneeuiL seriusur vaäanc cum ^r.ineis, Hii!. nuntzuamirr xarte, quoä multrun exxe- 1e§uurrir Fuisse irr soIemuL
VI. Band. H
!. ebr.1215.