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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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112 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VII. Kap.IV.

2.-n,r, Heiken der französischen Kirche die Sache des heiligenGrabes besprochen wurde. Gleichwohl unterlag die Voll-ziehung der Kreuzfahrt noch manchcrlcy Schwierigkeiten.Der Eifer der Kreuzprcdiger war noch immer wirksamerbcy den Bürgern und Bauern, als bcy den höhcrn Stän-den; und die Fürsten und Ritter, welche das Kreuz ge-nommen hatten, waren nicht geneigt, die Meerfahrt zuder von dem Papste Jnnoccnz festgesetzten Zeit anzutre-ren"), indem die 'Androhung sowohl der geistlichen alsder weltlichen Strafe bcy ihnen unwirksam blieb- Diemir dem Kreuze bezeichnelcn Bürger und Bauern dagegen,deren eine große Zahl war, harten zwar den bestenWillen, ihr Gelübde zu vollziehen, sahen aber ein,daß sie ohne den Veystand und die Anführung kriegs-kundigcr Ritter dem heiligen Lande eher schädlich alsnützlich scyn würden. Die Verzögerung der Kreuzfahrtbrachte aber die geringen Pilger in große Verlegenheit;denn ihre Herren und Obrigkeiten kündigten ihnen diebis dahin genossene Befrcyung von Abgaben und Lei-stungen auf, wenn sie nicht am Johannistage 1217 dieMccrfahrt angetretcn haben würden; auch wurde diesesVerfahren sogar gerechtfertigt durch den Ausspruch derMeister zu Paris, daß, wenn nicht etwa der Papst einenAufschub ausdrücklich gestattete, alle Kreuzfahrer, welchenicht zu der von der Kirchen Versammlung bestimmten Zeit

(Oorieilium IVIeIoäiincn 5 o) s.Ooncilia 1 . XXII. i>. 1087rngo.10)

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