114 Geschichte der Kreuzzüge. DnchVH. Kap. IV.
Dagegen machte er den Vorschlag, daß die Herzoge vonBurgund und Löwen und andere französische oder benach-barte angesehene Fürsten, welche das Kreuz genommenhatten und bisher von dem Papste mit großer Schonungwären behandelt worden, zur Vollziehung der Mcerfahrtbinnen der bestimmten Frist nachdrücklicher angchaltenwerden möchten; indem es, falls die Mächtigen zur Er-füllung ihrer Verbindlichkeit genöthigt würden, nicht un-billig seyn würde, auch von den Geringen die Leistungihrer Pflicht in der vorgeschriebencn Zeit ohne weitereNachsicht zu fordern.
In Italien war Jnnocenz selbst, nachdem die Klr-chenversammlung ihre Bcrathungen beendigt hatte, unab-lässig bemüht, den Eifer für die Kreuzfahrt zu erhaltenund zu beleben, und die Hindernisse zu entfernen, durchwelche das Werk des Herrn gehemmt werden könnte; ererlebte aber nicht den Erfolg seiner mehrjährigen angc-flrengten Bemühungen. Im Sommer des Jahrs 1216verließ er Rom, um persönlich die Pisaner, Genueser undLombarden, von deren Fehden er nachtheilige Folgen fürdie bevorstehende Kreuzfahrt besorgte, mit einander zuversöhnen, und erkrankte auf der Reise zu Perugia aneinem dreytägigcn Fieber, welches später in eine hitzigeKrankheit überging und am 16. Julius jenes Jahrs demthatenreichen Leben dieses großen Papstes, im fünf undfünfzigsten Jahre seines Alters, ein Ende machte").
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1-) Nach der Erzählung des 6uiicl-
INNS ^rworicnrs (Le gsstis 1-IriIlxpiLug. de» Driclrcsiro r. V. x. 89.)starb Jnnocenz an eilwm Schlagflusseund darauf erfolgter Sähmung, und
er beschleunigte seinen Tod dadurch,daß er selbst während des langwie-rigen hihigcn Fiebers seiner gewöhn-lichen starken Elftust nachgab (oniu
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ritato cx consiiecuäiire vescede.nrr,»bsturcrer). Dieser Schriftsteller ist