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Krcuzziig der Kinder.
und ruchloser Betrüger"); die meisten Laycn aber mach-tcn der Geistlichkeit und allen denen, welche die Thorheitder Knaben mißbilligten, den Vorwurf, daß sie eine soaußerordentliche und wunderbare Erscheinung nicht ausUeberzeugung, sondern aus Neid und andern unreinenAbsichten zu unterdrücken suchten, und schalten sie Un-gläubige und Gottesverächter").
Der Aufforderung, welche der König von Frankreichan die schwärmerischen Knaben erließ, zu ihren Elternund zu nützlicher Thätigkcrt zurückzukehren, mögen mancheFolge geleistet haben"); viele aber boten dem königlichenBefehle nicht minder Trotz als den Ermahnungen undBitten ihrer Eltern, Geschwister und Freunde, bcfreytcn
G'otteS gegen die Ungläubigen zu er-stehen, zurückkchrte, daß seine Schafedie Saaten verwüsteten; und als erdie Schafe von dem Acker vertagenwollte, so warfen sie sich vor chmauf die Kniee und baten um Gnade.AIS dieses Ereignis; unter dem Volkebekannt wurde; so kam der Hirte da-durch in daS Ansehen eines Heiligen,und aus allen Gegenden von Frank-reich versammelten sich zu ihm vieleTausende von Kindern sinsinim mii-iia xsivniorum ), welche auf dieFrage, wohin sie gehen wollten, ant-worteten: zu Gott.
Lü) Sie waren nach Thomas Can-tipratensis: exiritu sieoextiouis ar-rcxlsi, und nach Nogcr Bacon: oo-ouircbant in inlinim mutlirusiinexost gncnsiam maiignum Icomiuem.
Nach der Erzählung des Vincenz vonBcauvais waren zwei) abendländischeGeistliche die Stifter des verunglück-ten Krcuzzugs der Knaben; diesebeyden Geistlichen, welche in die Ge-fangenschaft des Alten vom Berge
ober des Scheichs der Assasinen ge-rathen waren, hatten von demselbennach langer Einsperrung die Frcyheitunter der Bedingung erhaben, dagsie ihm Knaben aus Frankreich zu-führen sollten; um ihr Versprechenzu erfüllen, verleiteten sie durch erlo-gene Erzählungen von Offenbarun-gen und Gesichten und falsche Vor-spiegelungen ( guibussiam fzlsis ru-nioribus visionuru atgue z-romis-eionibus ) die Knaben zu dem aben-teuerlichen Unternehmen. Diese Er-zählung aber, welche beu keinemandern Schriftsteller sich findet, ent-behrt aller Wahrscheinlichkeit.
27) icragm. inoerti riuot. axusiblrsiis. 1. 0.
28) ES ist, wie die weiteren Ereig-nisse beweisen, zu viel gesagt, wenndaS <gi>rc>nioc>n Oinisinncnso berich-tet : blx liegis xr.reeexto xueri re-vei-si ennt in eua, kiogrre puerilisitia sicvotio, eiout kuit sie faoiliinoiroata, ita fuir sie fticili ter-miuLt»,