Bruch des Waffen still stund es. 45
Von den achtzig Rittern, aus welchen diese Schaar be-^E?-stand, deren Knappen und übrigem Gefolge, entkam auchnicht ein einziger ").
Diese Ritter, welche durch ihre Unbesonnenheit undVerwegenheit sich in großes Unglück brachten, hatten nochnicht lange Ptolemais verlassen, als der König Amalrichdurch die Seeräuberey, welche einige muselmännische Schiffean der Küste von Cypern verübt hatten, bewogen wurde,den bisherigen Waffenstillstand aufzuheben und, da Malesal Adel auf die von dem Könige erhobene Beschwerde denChristen Entschädigung und Genugthuung nicht erwirkenkonnte, durch Wegnahme von zwanzig ägyptischen Schis-fcn, welche mit Getreide und andern Maaren beladen ander Küste von Ptolemais vorbeyfuhrcn, Wiedervergeltungzu üben
genen Ritter, wie Marinus Sanutuserzählt, nach Aleppo gebracht wur-den, da Malck al Mvdhaffcr mir demFürsten Boemund im Bunde war.
Hk saciriort gne cie gnatrc-vingts Olievallers gno 11 avoir onla rote (pgl. Buch VI. Kap. II.Anm. I5i. S. gyg. , ongnes weil rc-mainr nns, gne il irc Inssenk morieow xrik. Villch. Nach BernarduSThcsaurarius waren es vierhundertRitter und viele zu Fuß.
85 ) Diese Feindseligkeiten begannennach den christlichen Nachrichten zwi-schen dem Könige Amalrich und ei-nem ägyptischen Emir, welcher imLande von Sidon Besitzungen hatte;diesem Emir gehörten sowohl dieSchiffe (galies), welche durch die bei,Cypern begangene Seeräuberey denFrieden brachen und dort zwey Schiffe
mit fünf Mann Wegnahmen, als diezwanzig bcy Ptolemais von den Chri-sten erbeuteten Schiffe, deren Ladungfür die Besatzung der Burg des EmirSim Lande von Sidon bestimmt war.Die von den Christen bey dieser Ge-legenheit gewonnene Beute betrug15000 Scheffel Korn und Gerste (gnoIromenk gne orge an inni eie 1alerreXV inil mnis), und derGewillNan Geld sechSzig tausend Byzanticn.Hugo Plag. 1-. 659. 660. IVIarin.San. Ulli. 111 . I-ars XI. 0. 2. p. 20g.Nach Sunlkcrl Irisloria Oonslanli-nopolltana (x. xi.), wo dieser Ercigrniffe ebenfalls Erwähtiung geschieht,waren es nur sechs muselmännischeSchiffe, welche bcy Ptolemais genom-men wurden. Daß Liese Feindselig-keiten im November 1204 geschahen,läßt sich auS der Abreise LeS AbicSMartin, welchen Amalrich alS seinen