I. Ehr-rooz.
44 Geschichte der Kreiizzüge. Buch VII. Kap.1.
Viele der Ritter aber, welche nach Antiochien sich be-gaben, erfuhren ein höchst unglückliches Schicksal, weil siedie Warnung wegen der Unsicherheit ihres Weges, welcheihnen der Herr von Margat gab, als sie seine Burg be-rührten, und dessen Rath, den Fürsten von Antiochienvon ihrer Ankunft zu benachrichtigen und um hinläng-liches Geleit zu ersuchen, nicht befolgten, sondern sorglosund auf ihre eigene Stärke vertrauend ihren Weg fort-setzten. Sie wurden bcy Gibel von armenischen Schaa-ren, welche im Hinterhalte lagen, überfallen; Vilain vonNeuilly, einer der tapfersten Ritter'"), Guido von Tra-seignies und viele andere Ritter wurden erschlagen; undRainald von Dampierre, Bernhard von Montmirail,Johann von Villers und Wilhelm von Neuilly nebst vielenandern wurden gefangen und nach Armenien geführt ^).
nutus nicht ohne Anthcll an LeinEntschlüsse der Flandrer, nach Arme-nien sich zu begeben, gewesen zu seyn )denn Marinus SanutuS fährt un-mittelbar nach den in der vorherge-henden Anmerkung initgethciltcn Wor-ten also fort : ,, l'rnuscunt ergo
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Dgl. Wilichardouin (a. a. O.), woaber nicht gesagt wird, ob die Rittervon Saracencn oder Armenier» über-fallen wurden. Nach Hugo Plagontx. 656.) erlitten die Ritter diese Nie-derlage von Saracenen, und Sohiersd' EntresigneS (6»)- cic lkizsignes)war der einzige Ritter, welcher ent-kam. Nach Hugo Plagon kam nichtder Herr von Margath, sonder» dersaracsnische Fürst (Thakieddin Omar)von Ladikiah ihnen entgegen, versah
sie mit Lebensmitteln und gab ihnenden Rath, bcy dem Sultan von Ha-leb sicheres Geleit nachzusnchen, daihr Weg sie durch Lessen Land führte.Sie aber verschmähten diesen Rathund rannten In ihr Unglück) dennbcy Ladikiah lag eine große Zahl vonSaracenen im Hinterhalte, welcheauf ihre Ankunft lauerten. Die Er-zählung des Bernardus Thcsaura-rius isi aber unter den damaligenVerhältnissen wahrscheinlicher. Ob-gleich MarinuS Sanutus (». 2oz.)sagt, der Fürst von Antiochien seymit einigen Saracenen im Kriege ge-wesen ( cum gnidusäam 8-!rr,,ccui3scrnLtcm gncrrLm Imdobsr): so läßtsich dieses doch nur auf dis Fürstenvon Hamah und Baalbek beziehen(vgl. Anm. 7ü?, welche schwerlich bis»ach Gibel und Ladikiah Streifpar-tcyen aussandten ) und noch wenigerwahrscheinlich ist es, dag die gefan-