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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Schicksal der französ. Pilger in Syrien. 43

Pilger eher lästig als erfreulich; und insbesondere war^A'?'ihm die Ankunft der flandrischen Kreuzfahrer auch des-wegen unangenehm, weil unter denselben ein dem gräfli-chen Hause von Flandern verwandter Ritter sich befand,welcher zu Marseille mit der Tochter des ehemaligen Kai-sers Isaak von Cypcrn sich vermählt hatte und auf dieseHeirath Ansprüche auf den Thron von Cypern gründete.

Als die flandrische Flotte in dem Hafen von Ptolemaisangckommen war, so meldete sich jener Ritter in Beglei-tung mehrerer anderer niederländischen Kreuzfahrer mitseinen Ansprüchen bey Amalrich; der König aber behan-delte ihn als einen Thoren und wies ihn mit bartenDrohungen aus seinem Lande ^°). Johann von Neckeund die übrigen Flandcrer, durch solche einem ihrer Waftfcngefährtcn widerfahrene Kränkung beleidigt, verließenschon früher, als die französischen Pilger, die Stadt Ptorlemais, begaben sich zu dem Könige Leo von Armenien,und man erblickte späterhin die Paniere der flandrischenKreuzfahrer in dem Heere, mit welchem der König vonArmenien vor Antiochien sich lagerte

gn)Ailant Io roi Ilemeri 01 (en-tenäit) oos nonvcllce, sl Io rinr xormnearr er li commancla gipst ii Vol-llast (vnlchlr) s.r teire sor Io oorscssillicr (äolriiiro), ec ssil 110 I» tH-soir, il dossiltcroir. Hugo Plago»x. 659. Der flamländische Ritter,welcher diese Ansprüche erhob, warnach eben diesem Schriftsteller ,, pa-rent 1c comto Lancioln, " und diePrinzessin war früher während eini-ger Zeit die Gemahlin des Grafenvon St. EiilcS gewesen, von diesemaber verstoßen worden! worauf sienach Marseille sich begeben hatte.Nach Marlnus Sanuruö ( 1 . 0.) hatte

die flandrische Flotts auf ihrer Fahrtvon Marseille nach Ptolemais bc»Typern angelegt, und von dort denKönig Amalrich aufgefordert, demEemahle der griechischen Prinzeß dieInsel abzuirctcn, worauf Amalrichmit Drohungen antwortete (UI«,loitins adsccäaiit, mortem mlnatiisesr). lieber die Tochter des Kaisersvon Cypcrn vgl. Eesch. der Krcnzz.Buch V. Kap. Z. S. 21zs-z.

Sil Hugo Plagon a. a. 2 . Lernarsi,g'IicsLUt sr. 0.18g. Die Händel wegender vermeintlichen Ansprüche des flan-drischen RiltcrS auf Cypern scheinennach der Erzählung des Marinus Sa-