Antiochischc Händel.
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er ihnen, wenn die Kirche von Jerusalem wieder einenPatriarchen erhalten haben würde, mit demselben die fer-neren Verhandlungen und Maßregeln, welche in dieserSache erforderlich seyn würden, zu verabreden. Von allendiesen Verfügungen gab Jnnoccnz dem Könige von Arme-nien Nachricht, indem er zugleich ihn zum Gehorsam undzur Ehrfurcht gegen die römische Kirche ermahnte "s.
Nachdem die Angelegenheiten diese Wendung genom-men hatten, so kam der Fürst Boemund auf den Gedanken,daS Fürstenthum Antiochien dem Kaiser Balduin zu Lehenaufzutragen, indem er hoffte, daß diese Lehcnchoheit deslateinischen Kaisers von Constantinopel über das Fürstenthumihm dienlich seyn könnte, um die antiochischc Sache derEntscheidung geistlicher Richter zu entziehen^). Wenn auchder Kaiser Balduin in seinen damaligen Verhältnissen demFürsten von Antiochien keinen kräftigen Beystand gegen
§ü) IlpiAt. Innoa. Ilt. I.! b. VIII.i.L. an die vier Bevollmächtigten undden König von Armenien; sendeBriefe sind auS St. Peter zu Nomdatirt und am Z. März 120z (ill.dlon.ZVlLrlii, xontiliCLtns »ostri unnooetLvo) geschrieben. Vgl. 6esta In-1100. III. c. ng. Oer Graf Bertholdheißt in den Sestls Innoo. III.: llo-nrcs Dcrcolioo; der Name des Gra-fen von Furnival wird auch Isorni-
-nalis Utid Voiaviillv geschrieben.Wgl. Lpiet. Innoo. III. ocl. Uro-gnignz- et I.3ziorto ein Hielt, lom. II.r. 6zr.
L 7 ) Daß der Fürst Boemund nurdiese Absicht hatte, indem crdieLehns-hohcit des Kaisers von Constantino-xcl anerkannte, erklärte er selbst demPatriarchen von Jerusalem, wie wirvi. Band.
aus einem Briese dcS Papstes Jn-noceuz lil an den Patriarchen wis-sen (SljNSt. est. IlnltNt. Ib. XVI. 7.1 . II. 9. 7Z9.): Vernm, cnm zir.ie.clietnm (lomiiem oonvcnnses, ntzno mntls inilis tantisgne xerionlis(nämlich dem kirchlichen Bannet evi-tanäls in sic in sticta oontroversiL
initeni non oogercmtnc ennclem, cle^ntioclria snd ecolcsiastico jnäioolitigaro.
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