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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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Antiochif ch e Händel.

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beobachteten Lee fahren zu erkennen gab, wies er ihn an,,^/E'das Kaiftrthllm, dessen Angelegenheiten der Cardinal Be-nedict als Legat des apostolischen Stuhls zu ordnen hatte,zu verlassen, nach Syrien zurückzukehrcn, und dort wenig-stens bis zur Ankunft des Bischofs von Vcrcclli, welcherzum Patriarchen von Jerusalem wäre postulirt und mitdem Pallium bereits geschmückt worden, zu verweilen.

Mit diesem Befehle verband Jnnocenz folgende kräftigeErmahnung: Laß das Wort Gottes nicht in deinem Mundegefesselt seyn, und sey nicht wie ein stummer Hund, wel-cher nicht bellen kann, sondern rede »nd mahne öffentlichund vor aller Welt, damit man dich als unerschrockenenVertreter der Sache Gottes um so mehr erkenne, als dubisher dich nachlässig und unachtsam bewiesen hastDem Cardinal Suffricd dagegen erlaubte der Papst dieRückkehr nach Rom; und nach einem kurzen Aufenthaltesowohl zu Constantinvpcl als bey dem Markgrafen Boni-faz zu Theffalonich kam der Legat nach Rom und erstatteteBericht von dem geringen Erfolge seiner Sendung^).

Jnnocenz übertrug hierauf die Schlichtung der antio-2^^'chischen Sache dem Abte von Lucedio, welcher von Con-stantinopel nach Ptolcmais sich begeben hatte, so wie demAbte des Berges Tabor und zwcyen vornehmen Laycn,

84) Dpisr. Innoo. IN. MN. VIII.einet. 126. Etwas milder drückte sichJnnocenz in eitlem frühen! Briefe anden Cardinal Peter (idrsi Mix vii.12z.) ans, bevor er über das Verfah-ren des Legat«! war genauer unter-richtet worden; er billigt zwar auchin diesem Schreiben die unbefugteReise der bcuden Legaten nach Con-siantinopelkenieSweacS, gegattet ihnenaber in der Vorausfcyung, dasi siedurch unvorhergesehene Verhältnisse

(trruionlos inexci.rltro novit.nie) be-wogen worden, ihre Bestimmung zu

52 ) veeta Innoo. Ill, o. 92.