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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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im feindlich in das Fürstenthum Antiochien eingedrungenund in der Nahe von Antiochien gelagert war ^); under sandte daher einen Botschafter an den König Leo undließ im Namen des apostolischen Stuhls ihm untersagen,das Land ferner zu beschädigen. Der König bewilligtehierauf einen dreytägigcn Stillstand, welchen er hernach,als der Legat selbst sich in sein Lager begab, um neunTage verlängerte; denn man hoffte, daß in dieser Zeitauch der König von Jerusalem nach Antiochien kommenwürde; diese Hoffnung ging aber nicht in Erfüllung.Gleichwohl unterbrach der Legat seine Bemühungen fürdie Wiederherstellung des Friedens nicht; und es gelangihm, den König von Armenien zu der Erklärung zu be-wegen, daß er bereit wäre, vor dem feyerlichcn Gerichtedes Legaten die Ansprüche seines Neffen Rupinus mitrechtlichen Gründen auszuführcn. Auch versprach Leo,wenn seinem Neffen und dessen Mutter ihr Recht zu Thcilwürde, zwanzig tausend Bewaffnete zum Dienste der Chri-stenheit zu stellen. Mittlerweile aber änderte sich derSinn derer, welche den Legaten am dringendsten aufge-fordert hatten, der antrochischen Streitsache sich anzuneh-men; und da sie sahen, daß der König von Armenien dieGunst des Legaten gewonnen halte, so stellten sie die Be-hauptung auf, daß die Entscheidung jener Streitsache denmit dem Kreuze bezeichnten Baronen, deren Ankunfterwartet würde, zukäme, und baß weder der Legat nochdie römische Kirche befugt wären, in Händel dieser Art

vcx arrrcvr Lrmeiriae apxti-cnerar circa xcrtrireirrias .V'N uc-clriae. 6csta Iirnoc. Itl, c. iig.x. 9Z. Nach der Er-äb!nng des Ma-rians SanntuS sl. n.) drang !m 2 -120Z der König Lev in Antivchien vvn

der Seite der Vnrg ein, besetzte altesbis znr Kirche (urgno cemplnin,d. i bis znr Sr. Peterskirche) undbehauptete hch vrey Tage in derStadt.

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