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20 Geschichte der Kreiizzüge. BuchVH. Kap.I.
er sich, durch Mittelspersonen zwischen den Hospitaliternund dem Fürsten einen Vergleich zu stiften, und es gelangihm auch, beydc Partcyen zu gewissen Bedingungen zu ver-einigen- Weil aber Vormund nicht zugcbcn wollte, daßin dem Vergleiche der päpstliche Legat als Vermittler ge-nannt würde: so hinderte Suffricd selbst die Vollziehungdes Vertrags und kehrte, weil der Fürst Key seinem Wil-len blieb, am Passionssonntage unverrichteter Sache vonTripolis zurück nach Ptolemais^).
Mehrere vornehme Kreuzfahrer aus der Zahl derer,welche damals nach Ptolcmais gekommen waren, wünsch-ten nichts sehnlicher, als in dem Fürstcnthume Antiochienden Frieden wieder hcrzustcllen, weil sie voraussahcn, daßwährend der Dauer dieses Streites keine Unternehmunggegen die Ungläubigen zu Stande kommen würbe; undsie baten daher den Cardinal Suffried auf daS drin--gendste, der antiochischen Angelegenheiten, ungeachtet desMißlingens seiner ersten Bemühungen, sich wieder anzu-nchmen. Auch der König von Jerusalem und die Groß-meister der geistlichen Ritterorden richteten diese Bitte anden Legaten. Obgleich Suffried damals an den Füßenkrank war, so bestieg er gleichwohl mit den Großmeisternder Tempelherren und des Hospitals, dem Grafen Ste-phan von Pcrches, einem damals im gelobten Lande an-wesenden Botschafter des Markgrafen Bonifaz von Mont-ferrat und dem ungarischen Grafen, welcher als Pil-ger in Ptolcmais sich befand, ein Schiff und begabsich nach Antiochien. Als er in dem Hafen von Antio-chien ankam, so vernahm er, daß der König von Arme-
42) S. den Bericht des Lardinals Suffried in den Ocstis Iiinoc. m.
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