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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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unterwanden sich dieses Auftrags zwar mit großem Eifer,jedoch ohne Erfolg.

Der Cardinal Snffried, welcher früher als der andereLegat nach dem gelobten Lande kam, forderte sogleich nachseiner Ankunft in Ptolcmais den Fürsten und die Bürger-schaft von Antiochien auf, Abgeordnete nach Tripolis zusenden, wohin auch er sich begeben wollte, um mit ihnenvorläufig sich zu bcrathcn über seine Reife nach Antiochien.

Er kam hierauf am Feste des heiligen Martinus mit dem No».Großmeister der Templer, Philipp du Plcfsiez, und demGroßmeister des Hospitals, Alphons von Portugal, nachTripolis; erwartete aber vergeblich die Ankunft antiochi-scher Abgeordneter, und die Antiochicr gaben nicht einmaleine schriftliche Antwort auf die Aufforderung des Legaten-Sussrieb sandte hierauf die beydcn Bischöfe von Antara-dus und Bethlehem nach Antiochien mit Vorschlägen,welche an beyde streitende Parteycn gerichtet waren; aberauch diese Botschafter erlangten keine Antwort. Endlichkam am Feste Mariä Reinigung des Jahrs i2o3 zwar der^-I^-Fürst Vormund, nicht der Unterhandlung mit dem Legaten,sondern anderer Geschäfte wegen, nach Tripolis; der Legataber wollte den Fürsten, weil auf demselben der kirchlicheDann lastete, weder sehen, noch überhaupt in unmittelbareVerhandlungen mit ihm sich einlasscn- Gleichwohl bemühte

> eS der Lage der Dinge angemessensc»n würde; dach ermahnte auch erden Cardinal Snffried tLxisl. Lid. V.27 ,), sich klug und vorsichtig zu be-

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liere uroenre?, no eni inerit.0sis cs?« suk^eebiis. Vgl. Oesla In-1100. IN. 1 . e. 96.

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