18 Ges ch i ch t e de r Krcttzz ü g e. B n ch VII. Kap. I.
^'Ar, (ben Vieser Zeit in einen heftigen Streit mit dem Ritter-orden des Hospitals verwickelt und hatte durch sein Ver-fahren gegen diesen Orden den kirchlichen Bann der Hey-den Patriarchen von Jerusalem und Antiochien undmehrerer anderer Bischöfe des heiligen Landes sich zugc-zogen^). Die beyden Ritterorden des Hospitals und Tem-pels waren, wie gewöhnlich, so auch in dem antiochischcnStreite nicht eines Sinnes, und so wie die Hospitaliter dieAnsprüche des Königs von Armenien auf das Fürstcn-thum Antiochien begünstigten und unterstützten, obwohl sieim Anfänge dem Grafen Raimund ihren Beystand zugcssagt hatten, so hielten es dagegen die Tempelherren mitdem Grafen von Tripolis In der Anweisung, welcheInnscen; der Dritte seinen Heyden Legaten, den CardinalSusfrid und Petrus, gab, als er sie im Jahre 1202nach Syrien sandte, um überhaupt die Angelegenheitendes heiligen Landes zu ordnen, und den Kreuzfahrern dieDahn zu bereiten, war auch der Auftrag enthalten, diedort obwaltenden Streitigkeiten auszugleichen, und insbe-sondere die antivchischc Sache, wie dem Könige Leo ineinem päpstlichen Schreiben war zugcsagt worden, nachRecht und Billigkeit zu ordnen "V; und beydc Cardinal«
»em Gefechte am Libanon ein Augeverloren batte) s. .-Vrr Ne varillerlos äares (Uaris igig. g.) IV V. in 85-
rosol) minnrrrm er.^ntlocirennm I'a-liiaraims er ciraniiii.ioent.es Lpisco-xos" (d. i die Bischöfe der Patriar-chate von Jerusalem und Antiochien),liest, r Innoc. III. I. c i nach derAusgabe von Brcquigny und Laportedu Tlicil x. 95.). lieber die Veran-lassung dieses BannspruchS ist keineNachricht vorhanden.
qc>) Vgl. Anm. Zü. lieber den An-fang dieses StreitS vgl. den Briefdes Königs Leo an de» Papst Jnno-ccnz III. in den Lpisr. Innoc. III.feil. Ualnxo), I II). II. 611. 252.
sti) Dpist. Innoc. III. UM. II. ,c-ci.Diln^.e) exist. 255. L.M. V. s cä.Uicgnign)-- er I-aporlo stn Ulieil)cxist. 21 . Jnnocenz verlieh zwar denbcpdcn Legaten die Vollmacht, imheiligen Lande zu zerstören, vertilgenund auszurcistcn, so wie auch znbauen und zu pflanzen, je nachdem