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6 (1830) Geschichte der Kreuzfahrten nach dem gelobten Lande während der 1. Hälfte des dreyzehnten Jahrhunderts
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14 Geschichte der Kreuzzüge. Bli ch VII. Kap. I.

^204? und die Schiffe, welche die Kaiserin in Ehren und Herr-lichkeit nach Constantinopel führen sollten, brachten demKaiser Balduin die betrübende Nachricht von ihrem Todeund ihren Leichnam, welcher in der St. Sophicnkirchebestattet wurde ^). Maria aber, eine tugendhafte undsehr geachtete Frau 3 »), wurde durch ihren Tod, welcherzu der Zeit erfolgte, als ihr Gemahl auf dem Gipfel sei-nes Ruhms und Glückes stand, vor herber Trübsal be-wahrt, in welche sein unglückliches Ende sie gebrachthaben würde.

^203? Die Ankunft einer so großen Zahl bewaffneter Pilgerin Syrien zog, wie cs zu erwarten war, die Aufmerksam-keit des Sultans Malek al Adel und der übrigen benach-barten muselmännischen Fürsten auf sich; Malek al Adelaber, welcher wegen des gespannten Verhältnisses, inwelchem er noch zu den ihm verwandten Fürsten stand,der Fortdauer des äußern Friedens bedurfte, hielt nochimmer den Waffenstillstand eben so gewissenhaft als zuvor.Auch hatte er es nicht unversucht gelassen, die Gefahr,

sichert, die Gräfin Marin sc» nachlanger Kränklichkeit gestorben (touga

Nach der Erzählung des Mönch- Al-bcrik ( Liiron. -ist a. ,2o4. x. 437)starb die Gräfin Maria nicht langenach der feycrlichen Huldigung, wel-che sic als Kaiserin von Constantino-xel und im Namen ihres Gemahlsvon dem Fürsten von Antiochien,welcher sein Zürstcnthum damals demKaiser Balduin zu Lehen auftrug,angenvmmen batte (s. unten die Ge-schichte dcS Streits über das Fürsten-thum Antiochien). Die Schiffe, wel-che die Kaiserin nach Constantinopel

führen sollten, brachten mehrere Kreuz-fahrer auS Syrien, deren Ankunftdem Kaiser Balduin sehr gelegenwar. Wgl. Geich. derKrcuzz. Buch VI.Kap. ii. S. 382 .

83) vastavor ejus äo inoro con-äitum ot xlumbeo iiiolusum saroo-xluigo Loiismiiliiioxolim I.o-z.ili äo-tuleriiiit, 11 bi solemijler kunoratiimeeso er in s. Soxiiiao tumulalum,assorir OustoglievLiius. " D' Ourre»

nuiw I. 0. z>. 270. Villehardouin er-wähnt der Ankunft deS Leichnams derGräfin zu Constantinopel nicht.

lehard. S. 131.