Landplagen in Syrien und Aegypten. v
gingen, erlangten nach langwieriger Kränklichkeit erst spät^wieder den Gebrauch ihrer Kräfte Der Abt Martinnahm sich mit großem Eifer der Kranken an, tröstete undberuhigte die Sterbenden durch die Hoffnung der Freudendes ewigen Lebens, oder ermahnte sie zur Buße; und dasGeld und Gut, welches einzelne Kranke aus Dankbarkeitfür seinen Zuspruch ihm schenkten- oder an Genesung ver-zweifelnd zur Verfügung ihm übergaben, verwandte erzur Unterstützung und Erquickung anderer bedürftigerLeidenden
Diese Noch der Christen im gelobten Lande wurdenoch vermehrt durch Mißwachs und Theuerung, indemdie Saaten, deren gesegnetes Gedeihen anfänglich für die-ses Jahr eine vorzüglich reiche Ernte verhieß, durch einenplötzlich cingetrctcncn Nebel auf eine solche Weife zerstörtwurden, daß die Ernte kaum die Hälfte der Aussaatgewährte
Die Lhätigkeit der Christen wurde in solcher Nothauf vielfältige Weise in Anspruch genommen, indem zurAbhülfe der Gefahren, Leiden und Bedrängnisse, welcheaus den Zerstörungen des Erdbebens, den Verheerungender Seuche und der Plage des Mißwachses sich entwickel-ten, sehr verschiedenartige Veranstaltungen erfordert wur-den; und für den König Amalrich insbesondere war cskeine leichte Aufgabe, mit so geringen Mitteln, als ihm
größten Heftigkeit war, zu PtolemaiSmehr alS zwey tausend Leichen täglichzur Erde bestattet.
Ig) SecutL e«t (rerrao motnm) cxoorruxtioue söris mum mormlim?,^uoci kcrc tortia corum, >gui steterrae motu remauserant, vel cie-knnct» ssk, vol longae aegrsttustinis
lectulum vlx evasit. vbroiiotogm Itodcrti ^Ilissiost. x. 2S5. AuchHugo Plagen erwähnt dieser Seuchex. SSi.
2o) küironol. Itobcrti ^l!>s»toä.x. S6z. 286.
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