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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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385
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Edle und Ritter.

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tagen kamen gen Hasslach, und gist mir daz myn nit mid schridst mir nit, dv-üy ich kleinen traft haben müß. Wie dem, sa ist niir zügefallcn, daz ich diefyrtag nit kamen kan, dir min brüder sagen Wirt, deshalb ich aber einenbatten mit kästen und schaden dar geschickt Hab dinem züsagen nach und vnchin hvcher haffnng, mir daz myn zü bryngen. Ist auch nit beschcchcn, tind

inüß also zü dem, daz ich des mincn mangeln müß, daz myn der batten lauen.

Wellest nach myn zyns; minem brüder Martin geben, daz ichs sind, sv ich

darnach schick, und Heft duß nit, sa lechen*) vder kam mir nach zü traft, damit

mir benumen werd, daz ich mich nit klagen bedarfst Stat mir in grösserm zü

verschulden. Ouch Hab ich in hocher befelhe^) ettlvas mit dir zü reden unddir enbatten, zü mir zü kamen: ist auch nit beschehen. Ich Welt aber geren,

daz du by mir werest: wer din nutz. Tä, als ich dyr thün Walt! Geben nss

den vstermentag im anna domini 79. jor re. Michel von Blümegk.

(Adr.) Dem Vesten Bcrnhartten von Oesselberg, minem lieben swager,

in syn Hände rc.

568 .

Martin von lKkuineneck an seinen Schivager Kernhard von Ssekskerg.

Ohne Ort. 1480 Januar 15.

Ermahnt ihn, ihre beiderseitigen Verpflichtungen gegen den Mürdcl") zn erfüllen und nicht sichdurch Winkelzüge davon zu befreien. Er selbst habe ihm für jenen Geld gegeben: nun solle er cs auchbezahlen. Jener habe ihn schon vor Gericht geladen nach Rottwcil.

Freiburg i. Br., Stadtarchiv. Or.

Min früntlichen dienst züvor. Lieber schwoger. Alß du mir geschribenhast des Mördels halp, wie du mich schadlos; halten welest, und meinst, michzu ziehen: lieber schwager, eß hat gant die nleinung nit. Du und ich habenunß hoch vorschriben, dem send wir bilich leben. Und wen daß geschight, ist erdir dan etwaß schuldig, lnacht dil in mit recht suchen,*) wo eß dir eben ist. Denwaß sich ein verschribt, sal er halten, als; wir dan im daß verschriben haben.Lieber schwager, nun weist du wal, daß ich dir daßselb gelt hinußgeben Hab,und du mir gläyplich zngesagt hast, in ußzürichten?) Dorumb, welest du daßdün, wil ich umb dich früntlich verdienen, den satt ich zü acht kamen, dicwilich lebt, nüt me mit dir zu schsisken Haben. Dorumb, lieber schwoger, welestmich und dich versehen. Dan du kaust kein entschütung") haben, die erlich sig,du habest dan in ußgericht. Darnach Walt ich in mit recht,*) sover du vermeinst,dir unrecht gethon Hab. Nun hat er mich geladen gen Rotwil: da bit ich dichan demselben end ußrichten, sa darf nit Witter kost dvrusfgan. Nit me, gvtsig mit dir! Geben uff samstag nest noch dem zwengistcn tag im 80. jvr.

Martin von Blümncgk.ch

(Adr.) Dem Vesten Bernhart Eselsperg zü Valkenbühel, minem liebenschwoger.

leihe, borge. Auftrag. Derselbe lebte in Hagenau. *) mit ihm prozessieren. °) bezahlen,o) Entlastung. ') Derselbe schreibt seinem Schwager am 15. Mürz (Mittwoch nach Mitfasten), er habe ihnSteinhansen, Deutsche Prinatbriese des Mittelalters. I. 25