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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Deutsche Pritmtbricfe des Mittelalters.

dcicr nijt comcn. Ende voert van uwen sakcn, daer ghij mij af ghescrevenhaddet, hebbe ic 46 maldcr rogghen ende cyn Halles malder ende 2 malderevcnch ende drie vaet,^) ende dat ic van den gude the Berken^) egeen^) evenghehacdt en hebbe, ende dat her Loef daer ghebvrt ") hecft 14 malder even endeeyn vact, ende die van Rade hcbben die ander behaldcn. Ende laet mij weten,Wat ghij mit den rogghe ghedacn wilt hebben, Want 1 malder roggen en giltdaer nijt mecr dan 14 placken") an Witten ch gclde. Ende als mijn vronwetot onsen lande wart komet, dat laet mij lveten, als ghij mynt, dat alre-tijtdichste is, Want ic iveer gerne bij mijnre vrouwcn ende bij u, om ntijnrezaken wil the vertastcn?) Ende voert wit, dat ic n gheleent hebbe acht adescilde an Karle van Rade, uwen svager, der ic weder drie ghebort hebbe vanLeunnen. Ende scrieft mij een antwarde, als ghij balste mvget. Gvt sij mit u!

Giselbrecht van Stralen,u neve.

(Adr.) An Willem van Stralen, mynen lyeven neve.

515 .

<8rorg der (llerrenöeck an seinen (Detter Ekkehard von ^8ieöenöerg.

Wien. 1396 März 10.

Mahnt um sein Geld. Auch seiner Bürgschaft für den Wiscnbach sei jener noch nicht ledig. SeinBruder sei Deutschordensritter geworden.

Wien, K. K. Postmuseum. Or.

Gedruckt: Zeitschrift des Ferdinandeums. 3. Folge, Heft 37 S. 373 f.

Mein willigen, sreuntleichen dinst wizzt vor. Lieber Vetter. Als euch vor-mal verscriben Han pey meineni chnecht, dem Henslein, daz ir mir gelt senttcnscholt, und Han mich des wol tröst, nu sh mir nicht worden sind, und ich Want,sy chemcn mir: des Pin ich zu grvzzen schaden chömen und daz gelt (stutz")den juden Han muzzen »einen, darzu ich ir dorft") hyet, wan ich von meinstenfkindern ein chauf getan Han umb fünffhundert phnnt. Lieber Vetter, nnhelft und löst euern brief umb den satz") ze Kempnatcn^) mid sentt mir Pfenningund umb daz rozz. Oder chömpt ir selber, so Pringt mirs mitt euch, wen esan der rechten not yez ist. Auch wist, lieber Vetter, von des Wisenbachs wegen,da ir pürg für seyt gen dem Jorgen von Niklaspurkch, da seht ir noch nichtledig, wan er daz gelt nur daz den juden auf cnkch") wil nemen. Da scch,") dazeuch der Wisenpach ledig mach, daz chain schad auf euch nicht ge. Auch wist,daz mir der Nikel mit curr Potschaft cham des freytags nach fasnacht. Auchwist, daz der probst von Nenburg und ich mein prüder zu einem Deutschen Herrngemacht haben, und in jctzund zu mitterfasten in wil geben, wan ich ym al

ll Hafer. Faß, Gefäß, bestimmtes Kornmaß. ^1 Rhcinbcrg. keinen. erheben, einnchmen.°) kleine flämische Miünze. p weiß, d. h. ohne Zusatz von Kupfer, also silberhaltig. °) versuchen, unter-suchen. °) zu, bei. ">) bedurft. "1 Bezcichnnng verpfändet liegender Güter. Grimm, D. Wb. 8, 183«.

Kcinatcn bei Schl. Wellenberg bei Götzcns. ") euch. M seht.