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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Fürsten und Magnaten.

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sele got der almechtige vonn hymniel gncdig sey. Das haben wir e. l. nichtverhaldenn ivollcn, bethcnn e. l. mit besundrm vlciste, seynir lieb selc ach bcy

e. l. geistlichait befolhenn zu habenn itnnd vleistig bethenii lassen, das wir unszu e. l. gentzlichen verschenn thün werdet. Wcllns itinbe e. l. als nnnsern

Heren unnd liebin brnder mit bermvgcn swesterlichr trerie allezeit vergleichn,

die uns gvt dürch sehtie milde barmhertzigkait aufs erden in unserm betrüpnißlange zu trvste verhaldeir gcruche. Gebcnn aufs Glatz am tage Petri unndPauli der heyligcn zivelfsbotenn anno dvmini 98^".

Ursula, von gotes gnaden gcborn marggraffhnzu Brandburg, in Slezienn, zit Mvnsterberg,

Olsen herzogyn und grafsyn zu Glatz re.

(Adr.) Dem irlauchtign, hochgebvrnn fürsten unnd herrenn, Herren

Fredrichen, marggraben zu Brandburg .... unserm allerliebsten brüder?)

496.

Markgraf Aafivnr von lKrandenkurg an seinen (Vater, (MarkgrafFriedrichvon KranLenkurg. Ansbach. 1498 Juli 1.

Kündigt die Entbindung seiner Mutter von einem Söhnchen") au. Er habe Gevatter gebetenund die Taufe angeordnet.

Charlottenbnrg, Hansarchiv. Or.

Was wir inn kindlichen treuen dinsts, licbs tinnd guts vermögen, allezeitzuvor. Hochgebvrnner furst, gnediger, lieber Herr unnd Vater. Wir fugen enrlieb zu wissen, das die hvchgebornne surstin, enr lieb gcmahel, unnser frcunt-liche, liebe frau tinnd mutter, inn dieser nacht zwuschen zehen unnd aylsf Hornirer swangerhait der kindsgeburt durch verleihen deS almechtigen glücklich gclcdigtnitnd eurn gnaden aüteit jungen son bracht hat, doraufs tvir auch inn abweseneurer gnaden zu stund an dem abt zu Haylsbrun, dein abt zii Stainach unndder maysterin zu Stiltz gcschriben unnd zu gesäter gebeten haben. Unnd sollan morgen zu mittag die kindstauff gehalten werden. Wollten wir enr liebalso nicht unentdcckt lassen, ungezweivelt, die vernein cs gern. Bevelhen unnsdamit denselbigcn cnrn giiaden alls unnserm gnedigcn, lieben Herrn unnd Vater.Datum Onnolzbach am suntag nach Petri unnd Pauli apostvlornm timb vierhör vor mittag anno re. 98.

Gur gnaden gehorsamer son

Casimir, marggrave zu Brandenburg re.

(Adr.) Dem hvchgcborncn surften, unnserm gnedigcn, lieben Hern unndVater, Hern Fridrichen, marggravcn zu Brandeinburg. . .

') Darauf sendet M. Friedrich ein Kondolenzschreiben ä. ä.. Juli 25 (St. Jakobstag). EbendaKonzept. 2 ) Markgraf Wilhelm, später Bischof von Riga.