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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Deutsche Privatbriefe des Mittelalters.

beychten landest, so beycht doch alle dy sund, dy du synt der nechstcn beychtegethan, do du vou peyn und schult entpundeu bisch und las dych von peyn undschult entpinden! Damit bis got beffolleu! Geschriben eylend dinstag vor Martini.Sa<s Heynrich, deym bruder, vill guts von meinen wegen.

Zdena.

(Adr.) (Herzog Jorgsen von Sachssen, (meim herzalslerlibsten sone.

477 .

(priorm und Lonvent des St. -Agneskkostero rn Kirkenau an GrafPßikrpp von Hanau. Liebenau. 1496 November 21.

Erkundigungen. Befinden seiner Tochter. Bestätigung des Empfangs der Rente für dieselbe.Bitte um Rücksendung ihrer Ochsen und Dank für die Erlaubnis der Weidcbenutzung auf seinemBesitz. Bitte um ein Pferd.

Marburg, Staatsarchiv. Or.

Hochgeborner, gnediger, lieber herre. Ilnßer arms, demuttigs gebet und,ob got der herre ymmer yttch gittz durch uns gerucht zu worcken, sy uwerngnoden zu allen zytten undersdesniglichen mitgcdeilt. Gnediger, lieber herre,uwer gnoden wolmogen und glückseligen stot ist uits alzit begirlich zu verneinen,des tvir auch got den Herren dcglichs bitten uwern gnoden zu verlyhen. Domitsugen wir itweri: gnoden zu wissen, das unßer gnedigen, lieben frauwen, uwergnaden dochtter, von den gnoden gottes wol get,') frist uttd gesnnt ist zu dißerzit. Gnediger, lieber herre, wir senden uwern gnoden die quittanz umb diegult uwer gnoden dochtter und bitten uwer gnodc, uns die ochßen zu sendesnsmit dißem unßerm dyner, und dancken uivern gnoden mit aller nnderdenickeit,das uwer gnvde uns die ochßen uff uwer gnoden weyde hat laßen gen?)Gnediger, lieber herre, wir clagen uwern gnoden, daz wir großen Mangel habenan Pferden, und bitten uwer gnode demüttiglichen, das uwer gnode uns gnädig-lichen bedencken wol mit cynem Pferde: das wollen wir alzit gegen got demalmechtigen mit nnßerm demuttigen gebet williglichen gegen uwern gnoden bc-schülden. Dieselb uwer gnode got der herre langlebent gesunt zu seliger regirunggesristen wol, uns als uwer armen geistlichen linden zu gebitten! Datumprsssutaoio glorioss virginis Naris anno 96.

Priorin und convcnt zu sant Agneszu Liebenauwe.

(Adr.) Dem hochgebornen Herren, herre Phillipps, von gottes gnodengrasf zu Hanauwe, unßerm gnedigen, lieben Heren.

1) icht, etwas. Or.: wol gct, wol gett. ") Ein Brief derselben Absender an den Grafen vom30. Oktober 1487 (äatum ksriu. teroin ante oinnlnin sanotorum; ebenda Or.) deckt sich zum Teil wörtlichmit dem Inhalt dieses Teiles des obigen Briefes.