Druckschrift 
1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
Entstehung
Seite
301
Einzelbild herunterladen
 

Fürsten und Magnaten.

301

der mir sagt, ap du knmst ader was du thnn null. Damit dis gvt deffvlleu!Geschrideu cyleud mitwach s. Gallii.

hlerzvgin) z(u) S(achsen).

s2ldr.) l Herzog Jargcn vvns Zachssen, mcim sherzallcrlibstcn sanes, yuseyil haut.

445 .

Aurfürfiin -Anna von Krandcnöurg und ihre Dohne, die MarkgrafenFriedrich und Kigmund an ihre Tochter und Dchwester, MarkgräfinDorothea von Krandonkurg. Äkeustadt. 1493 Oktober 25.

Sie konnten auf den für ihren Präses; bestimmten Tag schwerlich kommen, hätten aber dieÄbtissin »in Verschiebung gebeten und würden dann gern kommen. Die Mnttcr käme aber ansjeden Fall.

Bamberg, Äreisarchiv. .Konzept.

Illebc dachter und swester. Äkachdem ivir ganz gcuaigt und gutlvittig sind,nuus zu eurer proseßech geiu Bamderg zu fugen, so aber dcS der tag cruautist auf mitwuch schierstkauftig und uuns mcrcklich verhiudruug zustccn, dasdesuuder lvir, eure gedriider, auf dieselben zeit nit darzil kommeu kauueu,schreiben lvir hiebey der mutcr,^) bitend, vermelten tag eurer prafess acht tagzu erstrecken, nemlich biss auf mitwuch nach aller heiligen tag schierst, derzuversicht, uuns das nit soll abgeslagen werden. Des wallet auch ein furdereriusein, sa wallen lvir alle mit gatS Hilfe auf diustag zu nacht var derselbenmitlvuchcu zu Bamberg einkammen und euch zu willen werden. Macht aberdie erstreckuug ye nit füglich geschehen ader erlangt werden, sv wallen glcichwalwir Anna, enr mnter, liit aussen pleiben, aber unns, eure brueder, walletnnserS anssenpleibens aus vermclter nnnscr vcrhindrnng gütlich entschuldigthalten. Tann an unserm guten willen mangelt ye nicht, euch in aller liebund treu freuntlich als unnser lieben swester zu willnsarn. Datum Ncnenstatan der lLysch freitags nach Ursula 93.

Anna, Fr(icdrich), Sigfinnnd).

iAdrcssenvcrmerk.) An fran Taratheen.

446 .

Markgräfin Karkara von KrandenLurg an ihre Kruder, MarkgrafFriedrich und Markgraf Diginund von Krandenöurg. Plassenburg. 1493Oktober 28.

Befinden. Bedauert, in Sache» ihrer Verlobung mir Conrad v. Hcydcck nicht mit ihnen selbstverhandeln zn dürfen. Bittet flehentlich, ihr nicht zn zürnen: sie wolle ihrem Verlobten tren bleiben.Bittet um Barmherzigkeit und mahnt sie an das jüngste Clcricht. Sie bedürfe Tnch zu ihrer Älcidnng.

lUinrlotteuburg, Hausarchiv. Or.

Gedruckt i Höfler, Barbara, Markgrnfiu z>l Brandenburg II S. 22 ff.

Llvesterliche lieb und dren zuvor. Hochgeboren fürsten, hcrzlicbcn prliter.

g Ablegung des OrdensgclübdcS. Äbtissin.