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Deutsche Privalbriefe des Mittelalters.
435.
Gräfin Margarete von Hanau, Rkofierfrau, an ihren (Vater, Graf (Phikippvon Hanau. Liebenan. 1492 Februar 1.
Wohlbefinden. Erkundigungen. Neujahrswnnsche. Sendet Lebkuchen. Dank für Übersendungeines Pferdes. Grus; an ihren Bruder.
Marburg, Staatsarchiv. Lr.
Hochgcborner, herzlichster herre und vatter. Myu dcmnttigs gebet,fruutlichen grüß und alles gutt, in got vermoglichcn, daz sy uwcr vetterlichenliebe zu allen zitteu mit gauzein Herzen mitgedcylt. Hcrzliebstcr herre unddatier, ich fuge uwcr vetterlichen liebe zu wissen myn ivolmogen vvn dcitgnaden gottz zu dißer zit: desglychcn und noch beßers >vcr mich alzit hachcrfräuwen zu verneinen Vvn inner vetterlichen liebe und auch van mynemherzcnliebcn brudcr. Herzliebster herre und vatter, ich Hab mver vetterlichenliebe Vvn gal dem almcchtigen begert iind geivanschet vil gnttcr, seliger, gluck-hafftigcr, gcsonder, fridlicher, frolicher ninver jar mit sonderlichem gebet undinner liebe gcdrnlichen bcfolhen in den schirme der hvchwirdigcn juiigfranwcnNlaria, inner liebe zu erwerben alles gut in zit und in cwickeit, und sendeninner liebe mitsampt nnßer wirdigcn mutter priarin inner liebe lcbknchlin undivalt, daz sie uwern liebe wolgcfellig wern. Herzliebster herre und vatter, ichdanckcn uwcr vetterlichen liebe gar fruutlichen des pherdtz, daz inner lieb unszunechst gcsent hat, und alles guttcn, daz ir mynem cnnventen thon. Uwervcttcrliche liebe Wal mynem lieben bruder sagen myn dcmnttigs gebet, aller-sruntlichsten grüß und vill grittz. Hiemit befel ich uiver hochgebvrn vcttcrlichePerson dem almechtigen got und mich mit mynen lieben mitswcstern in uivervctterliche liebe und truwc. Datum tsria guarta anto puritleaeiousm gloriosovirginis Huris anno 92.
s. Margretha von Hananwc,clostcrfraiiwe zu saut Agnes zu Licbenanw.
(Adr.) Tein hochgebornen Herren, herre Phillips, von gottz gnodcn grafszu Hananwe, niynein hcrzcnlieben Heren und vatter.
436.
Herzog Kigmund von Kaxern an feinen Kruder, Herzog «Lhrifiophvon Kadern. Atenzing. 1492 Juli 5.
Beteurung seiner Lriidcrlichcn Gesinnung gegen ihn und Herzog Wolfgang. Bitte „in einen Zelter.
München, Reichsarchiv. Fnrstensacheu Fase. XXV Nr. 291. Dr.
Unnser brüedcrlich lieb und treu, srnntlich dienst und alles güt zuvor.Hochgcbvrner fürst, früntlicher, lieber brüdcr. Stängel, linnser ambtman, ist beiuns gewest, uns gesagt, wie uns enr lieb, desglcich unnser lieber brüder, HerzogWvlfgang, vil lieb, dienst und srnntschafft entpotten habt, das iinS dann zugrosser freid und sundcrem, grossem wolgevallen kamen ist, darnmb wir dannei,r lieb ans gannzcm, frnntlichc» Herzen gross lieb und danck sagen. Wir bitten