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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Fürsten und Magnaten.

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433.

Markgraf Friedrich von iKran-enöurg an feint Mutter, Aurfürftin <Annavon lKrandenKurg. Plassenbnrg. 1491 September 19.

Die Sorge um seine Krankheit sei unbegründet, er befinde sich wohl.

Charlottenburg, Hausarchiv. Konzept.

Liebe frau und mnter. Eurer liebe schrist, nnns yzund gcthall unuserplvdigkeit halben, haben tvir vernamen, und ist unus ein sunderliche bcswerd, dassvlhs an enr lieb getragen. Dann von den gnaden gots ganz nichts daran ist,snnder tvir sind frisch und gesnndt: der alniechtig verleyhe eS eurer lieb undnnns allen langwirig! . . .') Euch zu tintlicher liebe und treu sein tvir genaigt.Datum Plassenbnrg am mantag nach Lampcrti anno n. 91.

iAdresscnvcrmerk.) An mein alte frauen.

434.

Markgraf Joachim von lKrandenkurg an feinen (Vater, Aurfürft Johannvon lKranLenöurg. Ärenstadt. 1491 Novcmber 5.

Er sei ans der Hochzeit der Markgräfin Elisabeth gewesen und habe der Braut auf Geheiß derGroßmutter ein Hcftleiu geschenkt. Bittet, dasselbe zu bezahlen.

Charlottenbnrg, Hansarchiv. Or.

Dürchlciichter, hachgebvrner fürst. Aicin kintliche treue unde gehvrsam alle-zeit züvar. Gnediger, hertzallerliebcster herrc Vater, ich bitte e. f. g. zü wissen,das ich aus; gcheis; meiner gnädigen alten frauen unde mütter gewest bin zuAschenbarg-) zü der Hochzeit ch und glückselig und gcsunt tvidcr anheim kamen,daselbst ich ein hcfftlinch — gesteht sunffzig gülden —, das mein g. frau mutterder braut zu vvreren gekaufst, mir geantwert, unde ich das der hvchgcbornenfnrstin, meiner mühmen, der braut, gcschenckt habe, die mich tvidcr mit einemguten hefftlin vareret hatt. Hirumme bitte ich e. f. g. als meinen gnedigennnnd allerliebsten Hern Vater, c. g. tvalle mir sa gnedig sein unde das kleinetbczalenn, das ich gegen meiner frauen mutter, die mir e. g. zu schreiben de-voten, besteen magk. WcS ich e. g., die ich mitsampt der Hochgebarne,t furstin,meiner gnedigen und allerliebsten frauen mutter, linde gcschwisternn dem al-niechtigen gatt bevelc, zu dinste, willen unde gcvallcn ymmer gescin mag, dasthü ich allezeit in tintlicher liebe unde treu ans; gantzem herhen gehvrsamlinde gern. Geben zur Neustadt sonnabents nach aller gattes Heyligen tag im91^u jar. Joachim"), van gattes gnadenn

niarggraff zü Brandbvrgk re.

<Adr.) Dem dnrchlcüchtigen, hochgebarnen fürsten unde Hern, HerenJahansen,marggraven zü Brandenbürg, knrfürste . . . meinem gnedigen unde alterliebestenHern Vätern.

') Anderweitiger Inhalt. -> Aschaffenburg. -) seiner Tante mit dem Grafen von Hcnncberg.siehe oben Nr. 428 s. ») Spange, Agraffe. °) kostet. °) damals 7 Jahre alt. Eigenhändig ist der Briefaber schwerlich.