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Deutsche Privatbricfc des Nlittelalters.
des uher herze von eine gert! Gcgcbin undir mime ingesygil des nehistcndonnersdages na sante Jaevbus dage.
Grcdc vcm der Marke,grevinnen zü Nkassauwe.
j4idr?) Äh cn eyne hoygeboyrenj, edil frauwe, jininre herzesliebiir mone, jdergrevjinne Vvn Cleve.")
7.
Herzogin Johanna von Nureinöurg an ihre Michte Mechthild von Geldern,
Grähn von i^keve. Brüssel. Ohne Jahr sspätestens^) 1371) Jnni 30.
Wohlbefinden. Will sic nicht ucrj,essen. Wünscht sie zu sehen nnd bittet, beim Abl-iß in Stachen initihr znsammenzukommen.
Düsseldorf, Staatsarchiv. Jülich-Berg, Littcralien 2 ä. vol. II. Or.
Lieve, gheminde^) nichte. Wi hebben nwc drieve, die ghi ons op nu hebtgesvnden, wael verstacn, bcgripende van nwen gvidcn state, des wj sundcrlingcnser verblistb) sijn ende hedden sckcr langen tyt dacrvm tnivertO) gesvnden,heddcn wj binnen lands geweest. Ende als van dien, lieve nichte, dat ghi vnSbidt, dat wj uwcr nict verghetcn en willen, suldj weten, dat wj uwer sekcr nictvergüten cn kvnnen nvch nie cn willen, ende bidden u vriendelic, vnser te ge-denken ende niet tc vergüten, want wj in goiden trvnwcn snnderlingen begertewael hebben, n te siene ende te sprekenne, ende wvnden, dat ghi alsv bedachtwacrt, dat ghi nrt ten aflate'st tvt 4lken^) evmen milcht vp ten dach, dat wjdaer te sine hopen, vs god wilt, dat lvj tl aldair nluchten sien ende spreken,Want die aflaet van rin in wvensdaged) naestevmendc over 8 dagen ingaensal, ende deS wvensdaechs dacrnaest vvlgcndc vver 8 dagen, sv meynen wjdaer te wesen, vf god wilt. Ende bidden u, lieve nichte, met ernste, vst n alsvgeltest, dat ghi dan aldaer wesen wilt, ons altoes") latende weten, of wj enegesaken dvin mögen, die ghi begert. Lieve nichte, vnse her god beware u altvcs!(stegeven te Brnesselle 30. dage in jnniv.
Die hertvghinne van Lnceembnrgende van Brabant.
(Adr.) Onscr licvcr ende gheminder nichten, der grevinnen van Cleve.
r) z. T. verblasst. -) In dem Fascikcl ist noch ein weiterer Brief der Gräfin Margarete anMechthild enthalten, der die Beilegung des Streites zwischen Mechthild und Margaretens Bruder Adolfbetrifft, hier aber wegen seines rein politischen Inhalts fvrtgelassen ist. ") Am 30. Juni 1372 warMechthild bereits Gemahlin des Grafen Johann von Blois, würde also auf der Adresse als solche be-zeichnet sein. von minnen: geliebt. '') froh werden. ") te uwert — zu euch. Ablasz. Aachen.") Mittwoch. ") stets, durchaus.