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1 (1899) Fürsten und Magnaten, Edle und Ritter
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Deutsche Pnvatbnefe des Mittelalters.

west ich geren. Aber mohtc cz gescin, daz ir selb zu mir kmnt, duz wer mirein grozzcr irrst, lvanne ich euch twr allen meuschen gcren sehe und horte. Undwizzet auch, daz ich teglichcn flizigcr sur euch got pit, deune für mich selb. Ichtuest auch geren, >vi mein gcnegdigcn fraue, eur cdelcic fraue, mohte an allensuchen und >vi meiit junge Herren und junge franen, eure kint, auch muhten,wanne allez, daz cu angct, daz main ich mit guten trinen von imvcndikeit meiicezHerzen. Ich tuest auch geren, ob ir izunt iht besunders nrliugez*) het. Tigotliche tveishait muzze alle eur suche rihten nach dem besten und zu euren vollen')trost und nach euren eren, alz ir dez tvol tvirdik seit!

(Adr.) Dem edcln, hohen, tvirdigen fürsten, dem margrawen von Nieyhscn.

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Gräfin Margarete von Nassau an ihre Tante MechthikL von Geldern,Gräfin von Lkeve. Ohne Ort und Jahr (Anfang 1307)?)

Wohlbefinden. Kummer ihrer Tante, der Landgräfin von Hessen, über den Tod ihres Gemahls.Betrübnis über die kriegerischen Zeitläufte. Bedauern über die Entfernung einer Kammerfrau derMechthild. Teilnahme an ihrem Leiden. Bevorstehende Trennung von einerGrete". Teilnahme ander Krankheit der Frau Gertrud. Dank für Neuiahrsgeschenke an sie und ihre Angehörigen. Ihr Gemahlsendet dafür eine Münze, sic selbst einen Ring. Deutung dieser Geschenke. Sehnsucht nach ihr. Sendetdrei von ihr selbst gedichtete Lieder. Grüße. Tank ihrer Frauen für Gürtel.

Düsseldorf, Staatsarchiv. Jülich-Berg, Litteralien H.. 2 vol. I. Dr.

Min Paternoster inde mine ewige goinst aen ende mit alle deyme?) datmin herze goydcs herdcncken kam, vürgeschryvcn. Wisse, leyvc süstergin,^) alsoalse du gerne Wistes, tve it mir ginghe inde mime lcyven gesielten"), inde tvennse saychgen gclcygcn sin, dat wisse, dat wir van der goz genayde gcsvnt indestark sin. Jude Hey in is oych ncyt seychsi geweyst, also alse dir gesayget is.Oych wisse, leyvc süstergin, dat ich in grosme lydcn bin umme minre moincn^)wylle, der lantgrcvinnen, tvant sy sich alzo ovel gehelt nmme minz Herren tvyllen,des lantgrevcn, minz swaygchers, day got de scle van Huven müessc?) Jude ichwas by ir, day man in begink/") in mine lyden inde bedrüeffenisse, datnstermasscn groes is, alse dat byllich in mügelich ist. Oych so in kam ich dirncyt me dayvan geschryven, want Düebbclgin, de sal dir wayl alle meren day-van saygcn. Wisse oych, leyvc süestergin, dat it sere ovel in unseme lande stcytmit kryegen inde mit oyrloyge,") des ich sere zo unvreden bin. Oych, alse dumir geschryven Hais van dinre jonfrauwen weygen, dat sy mit grossen schundenvan dir coymen sy, wisse, dat mir dat van alle mime Herzen leyt ist, want ichwayl wcys, dat in grossemc lydcn darnmme sbists.^) Oych sayge ich dirs

>) Krieg, Streit, y Or.: wellen. ") Der in dem Briefe erwähnte Tod des Landgrafen (vonHcsfcn, Otto dem Schützen) trat am 10. Dezember 1333 ein. Seine Genial,tin Elisabeth ist eine Nichteder Mechthild und eine Schwester der Mutter Margaretens von der Mart, y alle dem. y Schwester,hier als freundschaftliche Bezeichnung. «) Ihr Gemahl war Johann I. von Nassan-Dillcnbnrg, mit demsie seit 13ö7 vermählt war. y siech. °) Muhme, weibliche Anverwandte überhaupt, 0) von dem Gottdie Seele haben müsse, dessen Seele bei Gott sein möge. als inan ihn zn Grabe trng. >y Kampf,Streit. lädiert.