XII
Einleitung.
geschriebenen Wörtern, bei Verschreibungen snit für mit) sind nicht ineiner besonderen Abteilung, sondern bei den übrigen Anmerkungen ver-merkt. Alle Zusätze, Konjekturen u. s. w. des Herausgebers sind durcheckige Klammern bezeichnet. Abkürzungen sind aufgelöst; nur in solchen
Fällen, wo ein Abkürzungszeichen fehlt, sind die Ergänzungen in rundenKlammern hinzngefügt, z. B. h(erzog) z(u) S(achsen). Lücken im Textsind durch .... angedeutet. Die direkte Rede ist in Anführungszeichen ein-geschlossen. Alle römischen Zahlzeichen sind durch arabische ersetzt. Die Über-schrift über jedem Stück enthält das Wesentlichste des Inhalts. GesperrterTruck rührt von mir her und will meinerseits die Worte in irgend einerHinsicht hervorheben.
Zn der sachlichen Erklärung bin ich über das in den meisten Urknnden-pnblikationen beobachtete geringe Maß hinausgegangen. Es war das vielfachnur so schwieriger, als, wie gesagt, die Briefe nicht einer beschränkten Periodeund nicht einem bestimmten Territorium entstammen, als es sich ferner
vielfach um intime Dinge handelt, über die kaum weitere Quellen vorliegen,und als endlich die lokale Geschichtsschreibung für diese Zeit doch zum Teilrecht dürftig ist. Manche Herausgeber von historischen Quellen gleichenjenen älteren Jnsanteriehanptlenten, die einen Graben prinzipiell nicht nehmen,sondern hübsch herumreitcn. Ich habe die Gräben überall zu nehmen gesucht,bin hier und da freilich nicht hinübergekommen.
Die hier vorgelegten Briefe sind zu etwa vier Fünfteln von mir selbstabgeschriebcn, die nicht zahlreichen bereits gedruckten, in Urkundenbüchern
und Zeitschriften zerstreuten Briese znm größten Teile von mir selbst
kollationiert. Nur bei einigen wenigen, mir erst während des Druckes bekanntgewordenen Schreiben (z. B. den Nr. 46, 57, 207, 429) war mir diesnicht mehr möglich. Doch sind diese Stücke als zuverlässig anzusehen, was freilichÄnderungen, die mir berechtigt erschienen, nicht ansschloß, natürlich nachdemich, wie bei Nr. 205, bei mir zweifelhaften Stellen noch einmal eine Einsichtin das Original veranlaßt hatte. Einige wenige Stücke des DresdenerArchivs sind, weil ich meinen Aufenthalt dort nicht länger ansdehnen konnte,nicht von mir, sondern ans gefällige Veranlassung der Archivverwaltungfür mich abgeschrieben worden, sind freilich znm Teil nicht ohne zweifelhafteStellen, ebenso wie zwei Briefe des Charlottenburger Hansarchivs, die Herrvr. G. Schuster nach meiner Abreise für mich abznschreiben die Güte hatte.Endlich sind einige Kvllativniernngen in Wien seitens der k. k. Hofbibliothekund dem k. und k. Hans-, Hof- und Staatsarchiv für mich gütigst gemachtworden, lind die dem Schwarzenbcrgschen Archiv entstammenden Briefe be-ruhen auf Abschriften, die der Archivvorstand freundlichst für mich hatmachen lassen.
Die Briese des vorliegenden Bandes entstammen 24 Archiven, in großerZahl dem Königlichen Hausarchiv in Charlottenburg, dein Hauptstaats-