688 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XXXkl.
2- Ck,r. ersten Tage des Wonnemonats. Den Damascenern ward
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die östliche Seite angewiesen zwischen der Ltadt und demWalde °), den Christen die westliche nach der Ebne hin.Dann wurden an den Fürsten Raimund von Antiochien undden Grafen Raimund von Tripolis Boten gesandt, um siezur Theilnahmc an diesem nützlichen Werke einzuladen, unddiese, solcher Einladung folgend, entboten ihre Vasallen zusich. Mittlerweile wurden die Ungläubigen in Paneas vonihren Glaubensgenossen aus Damascus mit nicht geringererGewalt als von den Christen bedrängt, und die großenSteine, welche aus den Maschinen geworfen wurden, ver-breiteten in der Stadt Angst und Furcht. Gleichwohl ver-theidigten die streitbaren Männer in Paneas, von Zenki dieverheißene Hülfe erwartend, die Stadt muthig und un-verdrossen, so daß die Belagerer bald die Unmöglichkeit er-kannten, die Stadt ohne einen hölzernen Thurm zu erobern.Darum sandte Anar, weil kein taugliches Holz zu solchemBau in der Gegend von Paneas gefunden wurde, einigeMannschaft nach Damascus, um in Schnelligkeit lange undgroße Balken herbeyzuführen.
Noch ehe dieses Holz gebracht wurde, ritten der Fürstvon Antiochien und der Graf von Tripolis mit ihren Reisigenin das christliche Lager ein. Diese Verstärkung gab nicht nurden Belagerern neuen Muth, sondern auch ein brennenderWetteifer zwischen den neu angckommenen Streitern und denChristen, welche schon länger die Stadt berannten, bewirkteThaten wunderbarer Kühnheit und Kraft, und Anar mitden Damascenern, treu dem Bündnisse, stand in keiner Artvon Anstrengung den Christen nach. In kurzer Zeit konnte
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