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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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686 Geschichte der Krcuzzüge. Buch II. Kap. XXXII.

I. Ehr»gy.

stücke zu bezahlen, sondern nach Vertreibung des Athabeken,die Stadt Paneas dem Könige von Jerusalem zurückzugebcnund zur Sicherheit den Christen als Geisel so viele Söhnevornehmer damascenischer Männer zu stellen, als gefordertwerden möchten. Als der König diese Anträge der Ver-sammlung der Barone des Reichs vorlegte, so waren alleüber die angebotene Zurückgabe von Paneas so erfreut, daßsie meinten, es dürfe das angetragenc Monatsgeld gar nichtangenommen werden und die Rüstung müsse in größterSchnelligkeit geschehen, um dem ferner» Wachsthum derMacht Zenki's zu wehren. Zwar gebot über PaneaS Ibra-him Ebn Torgut, welcher, als die Stadt den Christen ent-rissen war, von dem Könige von Damascus damit belehntwurde; weil aber dieser sich zu der Partei) Zenki's gewandt,so machte Anar, die Stadt lieber den Christen als einemrebellischen Emir gönnend, sich verbindlich, der Miliz vonJerusalem zur Eroberung dieser Stadt mit seiner ganzenMacht zu helfen ?). Dieses Bündniß behielt auch seineKraft, als der König Mohammed gleich nach dessen Abschlußstarb; denn Anar gab Abek, dem Sohne des verstorbenenKönigs, den königlichen Namen und behielt für sich die Ge-walt. Die von den Christen geforderten Geisel wurden ohneVerzug durch ihn gestellt, und die Miliz des Reiches Je-rusalem versammelte sich unter dem Könige, dem Pa-triarchen von Jerusalem und dem Erzbischoff von Tyrus beyLiberias.

wiin. i^r. XV. 8- De» mit der Erzählung Wilhelm'sNamen dos Emirs von Paneas nennt von TyruS zusammen, und bcKemaleddin, der zwar dessen stäligt gleichfalls das feindliche Ver-

Verbindung mit Zcnki nicht aus- hnltnig. -wischen lenem Emir und

drücklich erwähnt; aber die Folge dem Angr.seiner Erzählung stimmt vollkommen