684 Geschichte der Kreuzzi'ige. Buch. n. Kap. XXXII.
I. Ck>r. Die Walibrüdcr aber, welche vor der Höhle jenscit desJordans lagen, ließen sich durch die Traurigkeit und Furchtunter den Christen, welche durch jenes Unglück erweckt wur-den, nicht abwendig machen von dem angefangenen Werk,und zwangen wenige Tage nachher die arabischen Räuberzur Ucbcrgabc ihrer Höhle. Der Graf Dieterich, froh überdas Gelingen dieses Beginnens, kehrte dann bald hernachMit den Gefährten in seine Heimath zurück.
3. Ehr. Im folgenden Jahre wurde der vereitelte Versuch desWieder-furchtbaren denkt, die Stadt Damaskus unter seine Bot-*v°n Mäßigkeit bringen, die Veranlassung, daß die Stadt^""^'Paneas, welche die Damastener in dem Anfänge der Regie-rung Fulco's den Pilgern entrissen hatten, wieder in ihreGewalt kam. Die Christen gewannen diese Stadt, was denRuhm dieser Erwerbung in der Meinung der frommen Pil-ger mit Recht sehr minderte, nicht allein durch eigne Kraftim Vertrauen auf Gottes Hülfe, sondern im Bunde mitden Ungläubigen.
Als der König Schehabeddin Mahmud von Damascusdurch drey boshafte Männer, welche sich in sein Vertraueneingeschlichcn, ermordet ') und dessen Bruder Mohammed,bisheriger Fürst von Baalbek, durch Moincddin Anar, dentapfern Verchcidiger von Damascus gegen Zenki, auf denThron gesetzt worden war, so mahnte Jemcrrud Chatun denZenki, ihren Gemahl, welcher damals in Mosul war, durcheinen Brief, schnell nach Damascus zu kommen und dieErmordung ihres ältern Sohnes z» rächen. Zenki, froh
z) Es tödtetcn ihn auf seinem Bette S. 478. Kemaleddin nennt diedrei, von seinen vertrautesten Oie- Namen, dieser drey Marder: Elnaksch,nern, welche selbst bei, ihn, schlie- Zusuf und Karasch.fen." Abulfeda »a ». zzz. is lll.