König Fulco.
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des Königs, trug vor ihm das Panier des Reichs. Robert J.^Chr.von Craon, ein frommer und tapferer Ritter, von so an-ständigen Sitten als vornehmer Geburt, Schwäher desheiligen Erzbischoffs Anselm von Canterbury, war, nach-dem er schon zwei) und dreyßig Jahre für Christum in man-chen gefährlichen Schlachten wider die Heiden gestritten, vorzwey Jahren zum Meister der Templer nach Hugo's vonPaycns Tode erkohrcn worden ^). Die Türken hatten sichindeß nach Habchim, der Wohnung des Propheten Joel,gewandt, und wichen, als sie die Annäherung der christ-lichen Streiter vernahmen, nach Hebron. Die Templer unddie Fußknechte von Jerusalem aber, anstatt die fliehendenHeiden zu verfolgen, ließen sich durch Beutegier verleiten,sich zu entscharen und über das Land zu zerstreuen, um ein-zelne Türken z» berauben, wiewohl oftmals die Christendurch solche unverständige Bcutegier in großes Unglück ge-bracht worden; auch dieses Mal erlitt das heilige Land da-durch großen Schaden. Denn die türkischen Scharen kehr-ten um, überfielen und erschlugen die einzelnen Wallbrüder,überwältigten die wenigen, welche sich sammelten und ihnenzu widerstehen versuchten und verfolgten die fliehenden durchdas unwegsame Gcbirg von Hebron bis nach Tekoa. Meh-rere wackere Ritter wurden jämmerlich von den Türken er-schlagen; am meisten wurde der Tod des tapfern Tempel-ritters Otto von Montfaucon, beklagt.
L) „Vir xiae in äoinino rcaor-st.irionis, nciies cximins ec in ar-inis screnuns, nodiiis carne ec mo-ridun." 'cvil li. v^-r. Robert warder dritte Sohn Rainald II. vonCrao», und vermählt mit Nichcza,der einzigen Schwester des heil- An-
selm von Canterbury. Schon imJahr 1107 verliest er seine Gemahlinund pilgcrte nach dem gelobten Lan-de, wozu ihm sein Schwager An-selm seinen Segen erthcilte. -lnscimiLz-iscolai. lad. III. 66. 67.