König Fnlco.
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sche Männer, welche sich zu widersetzen gewagt, jämmerlich A esc.erwürgt worden.
Dieses verfehlte nicht seine Wirkung. Der Kaiser, ingroße Furcht und Augst durch alles, was er sah und hörte,gebracht, nahm unverzüglich die Förderung, welche er we-nige Stunden vorher an den Fürsten Raimund gemacht,zurück, versprach schon ain andern Tage Antiochien zu ver-lassen, da er sähe, daß seine Anwesenheit dem Volke an-stößig scy, und ersuchte dringend den Grafen Ioscclin sowohlals den Fürsten Raimund, das tobende Volk zu beruhigen.
Diese erhoben des Kaisers hohe Weisheit, Klugheit undVorsicht, welche sich in solchem trefflichen Entschluß offen-bare, mit Lobsprüchen bis zum Himmel, und besänftigtendas Volk ohne Mühe. Am andern Tage verließ der KaiserAntiochien und bezog sein kaiserliches Zelt in dem Lagerseines Heers vor den Mauern der Stabt.
Der Fürst Raimund aber und der Graf Ioscclin, be-sorgend, daß der Kaiser doch wissen möge, wer der Anstifterdes Volksaufstanbeö gewesen, und daßJohannes durch seinefreundlichen Worte den innern Groll und Zorn seines Ge-müthes verborgen habe, für gelegene Zeit seine Rache spa-rend, sandten einige kluge und beredte Männer in das römi-sche Lager, um dem Kaiser auf das fcyerlichste zu bctheuern,daß das antiochische Volk mur durch eigne Thorhcit zu derfreventlichen Beleidigung seiner heiligen Majestät verleitetworden sey. Ihre Besorgniß war nicht ungegründet. DerKaiser verbarg den Verdacht, welchen er wider den GrafenIoscclin gefaßt, nicht, schien jedoch von seiner Unschulddurch die Versicherung der Gesandten überzeugt zu werden,lud auch den Fürsten Raimund und Grafen Ioscclin zufreundlicher Unterredung in sein Lager, versprach ihnen,