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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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676 Geschichte der Kreujzüge. Buch II. Kap. XXXl.

2. ckr. Besorgnisse der lateinischen Fürsten wegen des Kaisers Ab-E' sichten nicht; ihre Besorgnisse mehrten sich, je mehr Antio-chien, wiewohl bas kaiserliche Heer außerhalb der Stadtgelagert war, sich mit Griechen füllte.

Einige Tage nach seinem Einritt berief der Kaiser denFürsten Raimund, den Grafen Ioscclin und alle lateinischeBarone des Landes zu sich und redete freundlich zu dem Für-sten Raimund, ihn seinen lieben Sohn nennend ^), vonden uneigennützigen Absichten, in welchen er, nur für dieWohlfahrt der Lateiner in Syrien bedacht, einen gefahrvol-len Krieg wider die Heiden unternommen habe, und gelobtefeyerlich, seine früher gegebenen Versprechungen nicht uner-füllt zu lassen, deren Erfüllung aber nicht die Sache einesAugenblicks sey, sondern viele Zeit und mühsame undkostbare Rüstungen erfordere. Es sey nun unerläßlichnothwcndig, fuhr der Kaiser fort, daß auch der Fürst vonseiner Seite sein Versprechen erfülle, und den griechischenTruppen sowohl die Burg von Antiochien überantworte, alsauch in jeder Zahl und zu jeder Zeit den ungehindertenDurchzug durch die Stadt vcrstatte, weil Antiochien dereinzige schickliche Waffenplatz für den Krieg wider Halcb unddie andern Städte sey, deren Eroberung er den Fürsten ver-sprochen ; wozu die cilicischen Städte wegen ihrer weitenEntfernung nicht paßten. Der Kaiser schloß seine Rede mitder Versicherung, baß von seiner Seite nicht bloß die in demVertrage übernommene Verpflichtung erfüllt werden, son-dern noch mehr geschehen solle, wenn der Fürst seinem gege-benen Worte treu bleibe. Der Fürst und alle anwesendenantiochischen Barone gcriethen in große Verlegenheit, alle

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