König Fulco.
67;
Nach dem Abzüge von Schaisar hatten der Fürst Rai-inund sowohl als der Graf Ioscclin nichts unversucht ge-lassen, um den Kaiser und das Heer der Griechen von An-tiochien fern zu halten, weil Verlegenheiten für sie unab-wendlich waren, sobald der Kaiser dort verweilen wollte.Johannes aber blieb unerschütterlich treu dem Entschluß,seinem Heere /in Antiochien einige Tage der Ruhe zu vergön-nen, und hi/lt dort seinen Einritt mit einer Pracht als nachden glänzendsten Siegen. Der Patriarch mit der Geistlich-keit und das Volk gingen ihm entgegen und empfingen ihnmit Jubelgeschrey, Musik und Lobgesang. Die Straßender Stadt, durch welche der Zug ging, waren mit Bildernder Heiligen und anderm Schmuck geziert. Der Kaiser rittin der glänzenden Begleitung seiner Söhne und seiner Hof-beamte und Heerführer, der Fürst Raimund und der GrafIoscclin gingen zu Fuß zu den Seiten des Kaisers, die Zü-gel des kaiserlichen Rosses haltend ^). Also begab sich derKaiser zuerst in das Münster des heil. Petrus, und nachdemer dort sein Dankgebet verrichtet, in den fürstlichen Pallast,wo er sich nicht als East, sondern als Herr betrug ^), allesnach Willkühr gebietend und anordnend. Der Kaiser so-wohl als sein Gefolge pflegten ihrer Leiber mit Bädern undjeglicher andern Erquickung. Die verschwenderischen Ge-schenke aber, welche nicht nur der Fürst Raimund und GrafJoscelin, sondern auch ihre Ritter, ja selbst die Bürger derStadt von des Kaisers Huld empfingen, zcrsircueten die
6 4) „Domino I>ririoixe cinmino-yiie Ooniire Scrakoris otlicüiia cxe-yueiitiinis." Willi. I' v r. XV. A.
Von den Feperlichkeiten bey dem
Empfange deS Kaisers in Antiochiens. auch NicetaS S. 21.
65) äominos in äomo»
I^ro libero usus srdnrio."
1 ' > 1.
Nur