672 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XXXI.
2. Ckr. zurückließen, nach Haleb bringen und auf der dortigen Burg
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aufbewahren zum Andenken der Rettung der Muselmänneraus der großen Gefahr, welche sie bedrohet. Denn die Un-gewißheit des Schicksals von Schaisar hatte alle Muselmän-ner in große Angst gebracht, weil sie besorgten, daß, wenndiese feste Stadt falle, auch Hama und ganz Syrien für denIslam verloren seyn würden. Morsched Ebn Ali, 'der Bru-der des Fürsten Ebn Mvnkcd, eben mit der Abschrift einesBuches beschäftigt, als das Gcschrey von der Annäherung derGriechen nach Schaisar kam, hob das Buch mit seiner Handempor und rief aus: „O Gott, um deines Propheten willen,wenn es dein Rathschluß ist, daß die Griechen Schaisar be-lagern sollen, so nimm mich lieber zu Dir." Dieser Mannstarb nach einigen Tagen noch vor der Ankunft des griechi-schen Heers ^).
Zcnki hatte sich indcß wenig um den Kara Arslan, des-sen Ankunft die Christen geschreckt hatte, gekümmert, undihm nicht die mindeste Ehre erwiesen, so daß er nicht ein-mal sich in sein Lager begab, ihn zu bewillkommcn. Alsdas christliche Heer von Schaisar abgezogen war, so ließ erihm sogar entbieten, daß er seiner Hülfc nicht bedürfe und hießihm, zu seinem Vater David zurückzukehren. Die Burg vonSchaisar ward, während Zcnki die Griechen verfolgte undihnen viele Beute abgewan» dem Emir Salaheddin,
89) Abu Scham« k>.
So) Abu Schemas, und Ke-nia led diu. Nach der ErzählungdeS NicctaS, wurden die Römernicht nur von Zenki, sondern nochvon mehrern andern mächtigen türki-schen EmirS verfolgt ----7-'
, unter welchenvielleicht Kara ArSlan war-, gleich-wohl hatten nur die Türken davonSchaden, denn der eigne Sohn desAiabek und der Bruder deö Emir
) fielen in die Gefangen-