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648 Geschichte der Kecuzzüge. Buchll. Kap. XXXI.
Es zogen nun eiligst Boten nach Antiochien und Edessaund meldeten dem Fürsten Raimund, welcher auf die Hülfeder Miliz des Reichs schmerzlich harrte, und dem GrafenJoscelin das schreckliche Gericht, welches Gott über seinVolk verhängt und die Noch des Königs. Der FürstRaimund, zur Hülfe bereit, wo die Gefahr drohte, beriefseine Barone und forderte sie auf, nach Monsfcrrandus mitihm zu ziehen. Diese, wiewohl die Stadt Antiochien selbstin großer Noch war, folgten ihm ohne Widerrede; Joscc-lin war nicht minder bereitwillig zum Veystande der Brü-der. Ein dritter Bote war nach Jerusalem geeilt, um demPatriarchen Wilhelm und dem christlichen Volke die Be-drängniß des Königs kund zu thun, und wiewohl Jammerund Wehklagen über den Tod so vieler Brüder und Ver-wandte in Jerusalem sich erhob, so wurden die Christen dochnicht kleinmüthig. Der Patriarch forderte sogleich die an-dächtigen Brüder und Frauen in den Klöstern und alle geist-lichen Männer zum inbrünstigen Gebete zu Gott für dienothlcidcndcn Brüder auf, kündigte ein dreytägiges stren-ges Fasten, wie in dem bußfertigen Ninivch, an, so daßselbst dem Säugling die Brust der Mutter und dem Vieh
kischen Fürsten und ihre Reiter flo-hen in die Burg Darin, weil diesedie nächste von ihren Bargen war,und liehen ihr KriegSgeräthc und ihrHcergcsinde im Stich (^miseruutiila siie imneciiuieittorum uuiver-
ll'7>). Auch waren viele von ihnenverwundet. Hierauf kam Zcnki vorBarin und berannte die Burg hef-tig." Dis Angabe der Zeit bet)Abuschamah, obgleich sie sich
auch bcy Ebn Al-Athir findet,ist unrichtig. Denn nach der über-einstimmende» Angabe aller andernSchriftsteller fällt diese Begebenheitin das Jahr uz? —Zgi. d. H. DerGefangenschaft des Grafen Raimundwird von keinem der bekannten iinor-genländischcn Geschichtschreiber Er-wähnt.
ir) „kuäicaute Vcv, cujus justi-aia justa sunt er vera, xeue IotaLsirisriLiiuium acnes est colla^sa."
o ist. Vit. a. a. ü.