646 Geschichte der Kreuzzüge. Buch II. Kap. XXXck.
2^§br. ebnen und bequemen Weg, welcher dahin führte, zu neh-men, durch unwegsame und enge Passe des Gebirges, woden christlichen Streitern weder Angriff noch Widerstandmöglich war. Fcnki, welcher, sobald er den Anzug deschristlichen Heeres vernommen, die Belagerung der Burgaufgehoben hatte, und den Christen entgegen gezogen war,Gelegenheit zu siegreichem Kampfe suchend, ließ eine solchebedrängte Lage der Feinde nicht unbenutzt. Sobald derEmir Savar, welcher das Vordertreffen führte ^), auf seinGeheiß mit den kühnen turkomanischen Reitern das christ-liche Heer angriff, so wichen dessen vordere Scharen in Ver-wirrung. Der ritterliche Gottfried Charpalu, des älternGrafen Joscclin von Edessa Bruder, und viele andere tapfereRitter wurden jämmerlich erschlagen, der Graf Raimundvon Tripolis und viele andere fielen in die Gefangenschaftder Heiden. Der König Fulco, in einer der hintern Scha-ren streitend, da cs ihm unmöglich schien, die gefangenenBrüder zu befreyen und den Heiden den Sieg zu entreißen,säumte nicht, nach dem Rathe seiner Heergenossen, sich miteinigen wenigen Rittern dem Tode und der Gefangenschaftdurch eine schimpfliche Flucht nach Monsferrandus zu ent-zieh» und die übrigen Ritter und das Fußvolk ihrem Schick-sal zu überlassen. Außer achtzehn Tempelrittern thcilten derConnetable Wilhelm von Buris, Veit Vrisebarre, RainerBrus, Hcnfred von Torono, Balduin von Ramis und noch
8) ,,8es rronpes avaneees com.-im.inäees xar Lrionar les iniienr enäeronre." Kcmaled. Nach Wil-helm von Lyrus (XIV. 35 .)brach Zenki selbst an der Spitze sei-ner Reiter in die vordersten christli-chen Scharen ein: „SLnxninns ....
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