König Fulco.
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Krcuzzugs den Ungläubigen waren entrissen worden, kam 2 ^,,.in großer Schnelligkeit vor Antiochien und umlagerte dieseStadt.
Unverzüglich wurden Laufboten mit Briefen nach Jerursalem gesandt, um den König Fulco um Hülfe in dieserNoch zu bitten. Diese aber trafen den König und den größ-ten Theil der streitbaren Männer des Reichs in der Graf-schaft Tripolis, wohin Fulco, indem er nach langer Ruhewieder die Waffenrüstnng angelegt, gekommen war, umdem Grafen Raimund wider die furchtbare Macht des Zcnkizu helfen, welcher wiederum Barin oder Monsfcrrandusbekannte. Fast alle waffenfähigen Männer hatte der Königzu diesem Zuge aufgeboten, so daß in den Burgen zumTheil nur Weiber und wehrlose Pfaffen blieben. Daskönigliche Heer zählte beynahe sechs tausend Streiter ^).
Nach sorgfältiger Uebcrlcguug beschloß der alte König, zu-erst diese Burg zu befrcycn und mit Lebensmitteln, woranes ihr sehr gebrach, zu versehen, und wenn dieses vollbrachtworden, vereinigt mit der Miliz von Tripolis nach Antio-chien zu ziehen, und wider die Griechen zu streiten. Esscharte sich dann das königliche Heer und zog nach Monsfer-randus mit frohem Muthe, doch dem Verderben entgcgen-gchend. Denn die Wegweiser, ob aus Bosheit oder Jrr-thum ist ungewiß, leiteten das christliche Heer, statt den
stenthume Antiochien angchörig ge-nannt werden.
7) ,,1'niao niciosol^morttm Hexl'er «olum stium Ilegitiiin legalosrlirexit, et omnes, gut aä armaiäoiict eiaut, a>1 xuguaut couvo-cavir, et leie Sex inillia scannt altacitameu cäuxtt. Solas mulrercset inerincs Lleriaos aä tutelam ur-
gue omni excusatioue aä agoueruire xraeaepit." Onä. Vit. XIII.S. yi2. Was im Allgemeinen ge-wiss übertrieben ist, da der Patriarchvon Jerusalem nach dem Zeugnis;Wilhelms von Turus hernach nochneue waffenfähige Mannschaft imReiche aufbictcn konnte.