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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
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643
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König Fulco.

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nige antiochische Barone, und wahrscheinlich auch die FürstinElisa, hatten ihm die Uebergabe von Antiochien angeboten,wenn er selbst mit ansehnlicher Heeresmacht kommen und siewider ihre Feinde schützen, auch die Prinzessin Constantiaseinem Sohne Manuel zur Gemahlin geben wollte §). Weilaber dringende Gefahren des römischen Reichs bisher desKaisers Thätigkeit und Wachsamkeit beschäftigt hatten, sohatte er jener Einladung nicht folgen können. Die lieber-gäbe des Fürstenthums an Raimund vereitelte jene Hoffnungdes Kaisers, und beleidigte ihn, weil sie ohne sein Wissengeschehen war. Zugleich reizte aber auch der jugendlicheFürst, vielleicht um die seinem Vater Wilhelm von Poitouauf seiner Pilgerfahrt von den Griechen widerfahrncn Krän-kungen zu rächen, absichtlich den Kaiser Johannes durchBeleidigungen und feindseliges Betragen. Die Griechenwenigstens beschuldigten den Fürsten Raimund, den armeni-schen Fürsten Leo, welcher damals zu Antiochien gefangenlag, unter der Bedingung frcygelassen zu haben, daß er inJsaurien Krieg wider die Römer erhöbe; worauf Leo denRömern mehrere isaurische Städte entriß und auch die StadtSeoastia bedrohte.

q) Von dem Heirathsantrage, wel-cher dem Sohne des Kaisers durchdie Antiochener gemacht worden, re-det allein E inna m u s (S. 8. Y-),so wie auch nur er die Antiochenerbeschuldigt, den Armenier Leo zumKriege wider die Griechen genöthigtzu haben. Beydes ist »ach den obendargestellten Verhältnissen in Antio-chien sehr glaublich; aber sehr un-glaublich ist der Grund der Feind-schaft der Antiochier gegen den Kai-

ser Johannes, welche» CinnamuSaugibt: die Antiochier hätten sichdadurch beleidigt gefühlt, dag derKaiser nicht unverzüglich auf ihreEinladung nach Cilicien gekommensey (

I. Ehr.1137.

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