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2 (1813) Das Koenigreich Jerusalem und die Kämpfe der Christen wider die Ungläubigen bis zu dem Verluste der Grafschaft Edessa und dem Kreuzzuge der Könige Conrad des III. und Ludwig des VII im Jahre 1146
Entstehung
Seite
637
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König Fulco.

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thörigte Hoffimng, welche der Patriarch ihr eingcflößt, daß 2-^hr.der junge schöne Raimund ihr den Vorzug vor ihrer ihmverheißenen/ kaum mannbaren Tochter Constantia gebenwerde; was Gelegenheit gab zu einem wunderlichen undboshaften Betrüge/ welcher der alten Fürstin gespielt wurde.

Der hinterlistige und verschlagene Patriarch hatte derFürstin Elisa mit solcher thörigtcn Hoffnung nur in der Ab-sicht geschmeichelt/ um vorerst in seinem Streite mit demantiochischen ClcruS der Hülfe der Fürstin sich zu bedienen,hernach aber dem Fürsten Raimund seinen Beystand wichtigzu machen / und ihn zu nöthigcn/ so abhängig von der an-tiochischen Kirche zu werden/- als es der König von Jerusa-lem von dem dortigen Patriarchenstuhl war. Dieser Planschien anfangs zu gelingen. Sobald Raimund vor Antio-chien angekommen war/ so ließ er/ wohl einsehend/ daß erohne den Willen des Patriarchen nicht in den ruhigen Besitzdes Fürstenthums kommen werde/ den stolzen Geistlichen umseine Freundschaft ersuche»/ worauf dieser forderte/ derFürst solle das Fürstcnthum von der antiochischen Kirche zuLehen nehmen/ und Raimund wurde nicht eher/ als nach-dem er eidlich die Erfüllung dieser Forderung gelobt/ in dieStadt gelassen. Der Patriarch gab hierauf/ ehe die FürstinElisa etwas davon vernahm/ nach dem Willen der Barone,die Prinzessin Constantia dem jungen Fürsten zur Gemahlinund sprach über beyde in der Kirche des heil. Apostels Pe-trus den Segen. Die verwittwcte Fürstin blieb selbst noch,als schon die Anstalten zur Vcrmählungsfeyer des jungenfürstlichen Paars gemacht wurden, in der Meinung, daßdiese Anstalten zu ihren Ehren geschahen, und erfuhr erst,

8)^Lti-rarcliL sndäoliiL er in omni via sug. unrllixlex." Willi.

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