König Fulco.
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beharrte, als der königliche Hof ihn vcrurtheilte, lebendigzerstückelt zu werden, so haftete gleichwohl der schrecklicheVerdacht gegen den König als Anstifter jenes Mordes in denEemükhcrn des Volks, und, was den König am empfind-lichsten schmerzte, selbst seine Gemahlin Melisende hegte dieseMeinung und ließ ihn ihren Abscheu und ihre Verachtungfühlen. Sie wurde auch nicht durch das äußerste Mittel,welches der König anwandte, um seine Unschuld darzuthun,bewogen, ihre Meinung und ihr Betragen gegen ihren Ge-mahl zu ändern; er verbot, Key der Vollstreckung des Urstheils die Zunge dem Mörder auszuschnciden, damit dieserauch in den letzten qualvollen Augenblicken seines Lebens, woer nicht mehr durch Schweigen Milderung feiner Leiden sichbewirken könnte, ungehindert seyn möchte, den wahren An-stifter seines Verbrechens zu nennen. Der Graf Hugo ver-ließ indeß, nachdem seine Wunde geheilt worden, arm unddürftig das heilige Land ^), fand in Apulien freundlicheAufnahme bey dem Herzog Roger, und beschloß nicht langehernach in der Herrschaft Gargana, welche ihm der Herzogverlieh, sein unruhiges Leben.
Die Erbitterung der Königin Meliscnde gegen ihrenGemahl, statt durch die Entfernung des Grafen Hngo ge-mindert zu werden, wurde täglich heftiger, und ihre Rach-sucht wurde zugleich durch den Schmerz über die harte Be-handlung ihres Günstlings und Blutsfreundes und denVerdruß über die Kränkung ihrer eignen Ehre durch denkund gewordnen Argwohn ihres Gemahls gegen ihre ehelicheTreue entzündet. Melisende versagte nicht nur denjenigen,
Zi) Wenn Wilhelm von Ty- la menäioare, xioxria NeieMtatsru S lXlV. ig.) sagt, er sey ge- cxrorris," so ist dies ohne Zweifeliwthigt worden, „ xer ioca uicogni- nur eine rhetorische Uebertreibung.
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