öIo Geschichteder Kreuzzüge. B u ch II. K a p. XXVIII.
I, Ctir.1132.
schuldigten Verbrechens nicht mehr verfolgt werden; undvon dem Ertrage seiner Lehen sollten während seiner Abwe-senheit seine Schulden getilgt werden. Der Streit schienzu großem Vortheile des Königs geendigt, als ein unerwar-teter Vorfall den König in große Noch und Verlegenheitbrachte.
Als nicht lange nach diesem Austrage des Handels devGraf Hugo zu Jerusalem, wohin er sich mit Erlaubniß desKönigs begeben hatte, um dort bis zu seiner Abreise zu ver-weilen, eines Tages an dem Tische eines saraccnischen Kauf-manns, vor dessen Bude in der Straße der Kürschner ^°),im Vret spielte, so verwundete ihn ein Ritter aus Bretagnemcuchelmörderisch. Es entstand sogleich ein Zusammenlaufdes Volks, der erste Verdacht der Anstiftung solcher Frevel-chat fiel natürlich auf den König Fulcv, den Verfolger Hu-go's, und die Freunde des Grafen, um Haß und Unwillenwider den König zu erwecken und zu mehren, bestätigten die-sen Verdacht, nannten laut und ohne Scheu den König alsden Mörder, und benutzten die mitleidige Stimmung desVolks für den verwundeten Mann, um ihrer Verheurungder Unschuld Hugo's an dem von dem Könige ihm allein ausheimlichem Groll fälschlich zur Last gelegten Verbrechen destomehr Glauben zu verschaffen. Ob auch der Mörder, welchersogleich ergriffen wurde, behauptete, diesen Mord allein anseigenem Antriebe versucht zu haben, nur in der Meinung,dem Könige Fnlco dadurch gefällig zu seyn, und auch dabey
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^VL Nr. I'zir. XIV. ig. Aus demArabischen Namen des Kaufmanns(er bedeutet schwach, hinfäl-lig v 0 rAlter) scheint zu folgen,dav er ein Garacene war.